192 Kisten im Stande ist und nur dann bis zur Grenze des Wünschbaren und Erreichbaren gelangen kann. Der sächsische Verband und die Beziehungen des schweizerisch-vorarlbergischen zu ihm verwirklichten zwar bei weitem nicht alle an sie ge knüpften Hoffnungen. Die Thatsache bleibt aber wirthschaft- lich bemerkenswcrth, das; die Gründung des einen Verbandes jene des andern nach sich zog, daß eine Fühlung zwischen beiden und ein — wenn auch nur schwaches — gegenseitiges sich in die Hände arbeiten möglich war. Wie ungleich mehr hätte man jedoch erreicht, wenn das Verhältniß ein noch engeres geworden wäre, wenn es zu einem Kartelle im Anfangs beab sichtigten Umfange wiirde gekommen sein. Man behauptet nicht zu viel, wenn man sagt, daß in diesem Falle die Lohntage in Sachsen und in der Schweiz um verschiedene Prozente höher stünde, daß der sächsische und der schweizerische Arbeit nehmer und Arbeitgeber um Vieles besser daran wären. Man hat aber in solchen Dingen von Ansang an weniger mit Centime und Pfennig der Einnahmen, als mit dem Prinzip und der Möglichkeit seiner Durchführung zu rechnen. Wich tiger als was mit Sachsen effektiv erreicht wurde, ist die Thatsache, daß es möglich war, in Beziehungen zur dortigen #0^1(1%^ &it Wwt, W# # dö 91;#^ 51t email ^0, dnktions-Kartell qnalifiziren, und wie die weiteren Erfahrungen zeigten, daß der Durchführung eines eigentlichen Kartells nur eine für beide Theile gleich schädliche Kurzsichtigkeit im Wege stand. Dieses Ergebniß hat darin etwas beruhigendes, als es immerhin eine erste prinzipielle Lösung den Kcntell- frage inti) eine Sanktion solcher Kartelle durch die Ereignisse tu # f##. niitfcmß ^3 mit tWi ^n:ct^^wtbm wird sich nach Maßgabe der Ausbildung des Grundsatzes erweitern. Hier ist mit einem ersten Schritte schon unendlich Vieles erreicht; es wird aber tticht die Arbeit einev eahicv, sondern jene von Jahrzehnten sein, den Grundsatz bis zur Grenze des Möglichen auszubauen. Man tvird sich auch nicht