551 Qui lick esches Vermächtniß zu Iserlohn, von 500 Thlr. Gold, von dem 1859 + Rentier Johannes Quincke der reformirten Gemeinde vermacht. Quiri ngö scher Armen-Fonds zu Daun, von dem + Dechanten Quirings mit 1000 Thlr. begründet, und durch den jedesmaligen Pfarrer verwaltet. Bon den Zinsen sollen jähr lich 18Thlr. für arme kranke Frauen der Pfarre Daun und 4Thlr. für Messen verwendet, der Rest aber so lange zum Kapital geschlagen werden, bis eine Anstalt zur Aufnahme kranker Personen der Pfarwei errichtet wird: in diesem Falle fällt das Kapital der neuen Anstalt zu. QuirlscheS Vermächtniß zu Köln, von Margarethe Agnes Walpurgis Quirl (1835) ausgehend, welche das Waisenhaus und das Bürger-Spital zu Erben ihres mehr als 1000 Thlr. betragenden Nachlasses einsetzte. Traugott Rabe, Gemeinde-Aeltester zu Löwenberg (f 1837) setzte die dortige Stadt- Kommune zum Universal-Erben seines Vermögens (3 — 5000 Thlr.) à, indem er verordnete, daß die Zinsen desselben alljährlich unter arme Einwohner vertheilt werden sollten. v. Rabenau scher Familien-Stipendien-Fonds, von der Wittwe des Ober-Diakonus Lingke, geb. v. Rabenau zu Ģorlltz (+ 1855) begründet. Er umfaßt a) 12,000 Thlr., zunächst fiti' Tochter des Karl Friedrich v. Rabenau, demnächst zu Stipen dien für die Nachkommen desselben und in deren Ermangelung zu Sti pendien für die Söhne und Töchter armer Familien aus der Preuß. Ober- oder Niederlausitz, darunter vorzugsweise für die Nachkommen des v. Schönermark zu Nieder-Linderode. Die Stipendien sollen zur Unterstützung gebrechlicher Personen, und zur Ausbildung auf Schulen, Universitäten, Akademien und anderen Bildungs-Anstalten, sowie zur Unterstützung un Wittwenstande oder bei anderen Unglücksfällen oder SMWDMZ . Rackelmannsche Stiftung. 5", WO Irli ®\ R °ck-Im°nn ,n Berlin schenkte 1857 / ' „ r ‘ r" ^taatsschuldscheinen behufs Begründung einer Stif- mig zur Unterstützung hülfsbedürftiger Frauen und Kinder aus dem Arbeiterstande tn Küstrm; d)der Stadt Küstrin 1500 Thlr. in Staatsschuld-