772 Erbbegräbniß des Markgrafen Christian: das sogenannte Baireuthsche Gewölbe. Fräulein v. Weger, hinterließ (1794) der Friedrichö-Werderschen Kirche zu Berlin 500 Thlr., deren Zinsen zur Vertheilung an Arme bestimmt sind. (Lisco 118). Karl Christoph Wegnersche Stiftung zu Danzig, von dem Kaufmann Wegner (f 1849) testamentarisch errichtet. All jährlich am 13: Februar, als dem Tage, an welchem der Stifter das Bürgerrecht gewonnen, sollen von einer Rente von jährlich 50 Thlr. an 5 arme Wittwen oder andere, nothlxidende Personen — mit vor- zuqslvciser Berücksichtigung von Angehörigen der Wegnerschen Fa milie — 10 Thlr. an jeden gezahlt werben. Die Stiftung steht unter Verwaltung zweier FamiliengUedet/ mit Zustimmung des Magistrats ihre Nachfolger selbst wählen. Weiblicher Verein für Armen- und Krankenpflege zu Königsberg. Er hat (Sackheim, 3 Wallgasse Nr. 23.) ein Haus für arme Familien hergestellt, in welchem im Jahr 1861 sechs Stuben »'à 18 Thlr., 8 Stuben à 16 Thlr. und 8 Stuben à 14 Thlr. vermiethet waren. Die Ausgaben betrugen 360 Thlr. Dorothea Weich art, Wittwe eines Kaufmanns zu Pleß, hinterließ (1858) der dortigen Ar menkasse 300 Thlr., deren Zinsen alljährlich an 12 Orts-Arme ver theilt werden sollen. Weilersche Stiftung, für Arme der Bürgermeisterei Sechtem und Waldorf (Bonn) von Joh. Weilerim Jahre 1816 mit verschiedenen Ländereien und 63627 Thlr. Kapital begründet. Weiurichsche, Stiftung. Die Wittwe We inri ch geb. Fütterer (t 1836) vermachte 3240 Thlr. zu kirchlich-», Schul- unì Wşhätìgļ-iwzw-ck-» >n d-u den Reinholterode, Siemerode und Steinbach (Helügenstadt). Namlrch 1) 2Ö0 Thlr., von deren Zinsen armen Schulkindern in Siemerode die nöthigsten Kleidungsstücke und Schulbücher angeschafft werden sollen; 2) 600 Thlr., deren Zinsen der Schullehrer daselbst gegen unentgelt liches Halten der Wmterschule beziehest so«;' 3) 420 Thlr. für religiöse Zwecke' 4) 220 Thlr., bereit Zinsen unter die OrtS-Armen zu ver theilen-' 5) 1000 Thlr. zu 7 der Gemeinde Reinholterode und zu 7 der Gemeinde Steiubach, wovon die Zinsen den Orts-Armen, resp- den armen Schnlkinderu zur Anschaffung von Büchern rc. zugeweude werden sollen; 6) 1000Thlr. der Schule zu Reinholterode, von deren Sinsen 1 der Schullehrer für deck unentgeltlichen Unterricht arnter ren der beziehen, ^ zur Anschaffung von Büchern rc. für die letzteren ver wendet werden sollen. .!. , . . ..! . -»'l i, ' df. , .¡ri V g ' •