804 der Menagerie auf der Pfauen-Jnsel in Aussicht stellte, ausgeführt durch die Thätigkeit des Geh. Medizinalraths, Prof. Or. Lichten stein, ist dieses Institut im Sommer 1843 eröffnet; im Jahre 1844 ging dasselbe und die Verwaltung auf eine Aktien-Gescllschaft über. Dieselbe bezieh äüs -Staaks-FokrdS einen Zuschuß. Die Schulen der Stadt haben freien Zutritt und die Kommune zahlt dafür jährlich 200 'Thlr. Im Jahre 1863 wurden eingenommen 40,000, ausgegeben 32.000 Thlr. Die Zahl der Thiere betrug 700. An der Spitze des VorstanW derAbspaltung Geh. Ober-Regierungsrath Knerk. Zoologischer Garten zu Breslau, 1864 von einer Aktien-Gesellschaft mit einem Grund-Kapital von 46.000 Thlr. begründet. Vlr .iiíÁ/í M mi Zoologischer Garten zu Köln, von eitler Aktien-Gesellschaft 1860 mit einem Grund-Kapital von 50.000 Thlr., später erhöht auf 150,000 Thlr., begründet. Zufluchtshaus für unverschuldet herabgekommene Familien jüdischen Glaubens in Breslau. Die Errichtung desselben wurde von Jonas Frankel (s. d.) in sei nem Testamente angeordnet. Die der Oberaufsicht des Staats unter worfene Stiftung ist unter dem 31* August 1847 mit gleichzeitiger Bei legung der beschränkten Korporations-Rechte genehmigt und hat bereits einige letztwillige Zuwendungen erhalten. Znmbroich-Mellinsches Stipendium. Frhr. Joseph v. Mellin stiftete zum Andenken seines Lehrers, des Pfarrers Zumbroich in Menden, eine ewige Jahres-Rente von 12 Thlr., welche den obigen Namen führen und jährlich an einen armen Knaben der Pfarrei Menden verliehen werden soll. Der damit Be- thciligte hat dieselbe von dem zurückgelegten achten oder nach Umständen auch einem späteren Jahre an bis zum vollendeten 18. Jahre zu ge nießen. Patrone der Stiftung sind die Vorsteher der Mell tuschen Stiftung (s. d.) zu Werl. Stiftung Zum san de in Münster. Sie stammt aus dem Jahre 1633, hat mehrere Grundstücke und 48.000 Thlr. Kapital. Die Zinsen und sonstigen Einkünfte werden verwendet zunächst zur Zahlung von 1029 Thlr. Schulgeld rc. für arme katholische Kinder. Sodann erhalten 21 Pfarrer in Münster und dessen Umgebung 96 Thlr. zu Prämien an Schulkinder und ältere Arme, welche dem katechetischen Unterricht am fleißigsten beiwohnen; der Schullehrer in Wolbeck 8 Thlr. für Unterricht armer Knaben und für Schulbücher; die Schullehrer in Münster 7} Thlr. für Beiwohnung der Kinderlehre; der Direktor des Gymnasiums 90 Thlr. zu verschiedenen Unterrichtszwecken; schließlich werden verwendet 70 Thlr. zu Memo- rien und Pfarr-Gehältcrn, 20 Thlr. für die Bürger-Sodalität, 20 Thlr. zur Unterstützung armer Kranken bei ansteckenden Krankheiten, 25 Thlr.