einigen  Zeitwechsel  durchgemacht  und  dabei  seine
Zeitungen  fleißig  gelesen  hat,  sich  erwirbt.  —
Wenn  wir  also  für  das  Gelingen  eines  schriftstellerischen ­
  Versuchs  das  »  propos,  nämlich  das
Aussprechen  schon  weitverbreiteter  Ueberzeugungen,
sehr  hoch  anschlagen,  so  ist  damit  doch  nur  eine
ephemere  Aufmerksamkeit  gewonnen,  wenn  nicht  zu
gleicher  Zeit  sowohl  die  tiefere  Quelle  als  auch
die  ferneren  Konsequenzen  aufgedeckt  werden;  denn
nur  dadurch  werden  diese  zerstreuten  Ueberzeugungen ­
  zu  festen  und  fruchtbringenden  Gedanken.  Es
genügt  nicht,  dem  Gedanken  bloß  eine  Gestalt  zu
geben  —  er  muß  noch  einen  haltbaren  Grund,
eine  innere  Fülle,  eine  nothwendige  Richtung  erhalten, ­
  dadurch  aber  wird  er  zu  einer  nachhaltig
sich  entwickelnden  Macht.  Wir  sind  uns  dieser  Erfordernisse ­
  klar  bewußt  gewesen,  und  wenn  wir  ihnen
nicht  genügt  haben  sollten,  so  ist  es  nicht,  weil
wir  nicht  darnach  gestrebt  hätten.
Der  Verfasser,  wenn  auch  kein  Preuße,  ist
lange  genug  in  Preußen  einheimisch  gewesen,  um
dessen  Zustände  genau  kennen  zu  lernen  und  sich
für  völlig  eingebürgert  betrachten  zu  dürfen.  Und
der  Umstand,  daß  er  unter  Englands  volksthüm-