XIII

scheu  Zeichen  der  Schrift  gebannt  und  unter  den
Deckel  eines  Buchs  gebührend  bestattet  habe.  Die
Ruhe  aber,  welche  der  Schriftsteller  durch  Erfüllung ­
  dieser  Pflicht  gewinnt,  ist  eben  so  auffallend
als  vollständig,  denn  mit  der  Uebergabe  des  letzten ­
  Correcturbogens  hören  die  also  firirten  Gedanken ­
  ans,  ein  Theil  seines  innern  Eigenthums  zu
sein,  und  treten  ihm  als  ein  Aeußeres,  fast  Entfremdetes ­
  gegenüber.  —  Der  Verfasser  wollte  also
eigentlich  durch  diese  wenigen  Bogen  sich  mit  der
Zeitfrage,  der  kein  Denkender  ausweichen  darf,
vorläufig  abfinden,  damit  er  um  so  freier  sich
der  Staatswirthschaft,  welche  sowohl  Neigung
als  Studium  ihm  als  sein  Fach  bezeichnen,  zuwenden ­
  könne.
Wenn  aber  Einer  ans  seinem  eigentlichen  Fache
hinaustritt,  um  in  einem  andern  etwas  zu  unternehmen, ­
  und  nicht  etwa  dabei  bloß  einer  gewöhnlichen ­
  Sucht  znm  Dilettiren  folgt,  so  muß  er  zu
seiner  Rechtfertigung,  zwischen  seiner  eigentlichen
Wissenschaft  und  dem  berührten  Gegenstände  nicht
gewürdigte,  Beziehungen  aufweisen,  durch  deren
Geltendmachung  er  berufen  wäre,  einen  neuen  und
bedeutsamen  Gesichtspunkt  aufzustellen.  Im  vor-