sicht  auf  das  möglichst  große  positive  Schaffen,
welches  die  durch  unsere  jetzige  soziale  Phase  uns
gestellte  Aufgabe  bildet.  Soll  also  eine  Staatsmacht ­
  den  Bedürfnissen  unserer  Zeit  entsprechen  —
und  nur  insofern  sie  dies  thut,  kann  sie  sich  dauernd
erhalten  —  so  muß  sie  ihren  diplomatisch-polizeilichen
mit  einem  sozial-bildenden  Charakter  vertauschen;
denn  es  ist  in  den  inneren  bestimmenden  Gesetzen
des  industriellen  Lebens  eine  neue  Macht  entstanden, ­
  welche  die  Regelung  und  Gliederung  der  Gesellschaft ­
  völlig  ausführt  und  sichert,  mithin  die
früheren  negirenden  Funktionen  der  absoluten  Staatsgewalt ­
  zu  diesem  Behufe  ersetzt.
Wohin  aber  führt  diese  neue  ordnende  mit)
bestimmende  soziale  Macht?  Führt  sie  zum  einzigen ­
  vernünftigen  Ziele  aller  Gesellschaftseinrichtuugen:
  zum  höchsten  Glücke  Aller?  —  Diese  Frage
hat  man  allerdings  uns  auszuwerfen  ein  Recht,
wenn  wir  eine  Anerkennung  der  Suprematie  jener
Industriemacht  uud  die  Unterordnung  alles  klebrigen ­
  fordern,  damit  sie  ihr  System  entwickeln  könne.
Denn  das  neuere  Jndustrielebeu  in  seiner  bisherigen ­
  Ausbildung,  weit  entfernt  davon,  das  Glück
Aller  zu  realisiren,  ist  von  so  gräßlichen  Leiden