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Der  Monarch  Preußens  hat  dieses  Bedürfniß  anerkannt, ­
  das  politische  Fortschreiten  gutgeheißen,  und  zur
Beförderung  desselben,  unter  gehöriger  Berücksichtigung  der
allgemeinen  Sicherheit  und  Wohlfahrt,  mitzuwirken,  durch
königliches  Versprechen  sich  verpflichtet.
Daß  der  politische  Fortschritt  jetzt  faktisch,  sogar  mit
raschen  Schritten,  in  Preußen  vor  sich  geht,  ist  unläugbar.
Das  neue  in  den  Provinzial-Landtagen  erwachte  Leben;
das  große  Gewicht,  welches  das  Volk  auf  deren  Berathungen ­
  zu  legen  angefangen  hat;  die  Regsamkeit,  womit  die
Presse  sich  jeder  öffentlichen  Angelegenheit  bemächtigt;  die
jetzt  täglich  erwiesene  Berücksichtigung  der  öffentlichen  Meinung ­
  von  Seiten  der  Regierung:  diese  bekunden  hinlänglich ­
  den  wachsenden  Einfluß  der  Volksstimmen  ans  den
Gang  der  Regierungsgeschäfte.  Es  handelt  sich  also  darum,
diesem  wachsenden  Einflüsse  der  Nation  auf  die  Landesregierung ­
  jedesmal  die  entsprechenden  Organe  zu  verleihen;  —
denn  einerseits  kann  die  Einwirkung  des  erwachenden  Volksbewnßtseinö
  und  der  allgemeinen  Aufklärung  nicht  abgewiesen ­
  werden,  andererseits  darf  sie  nicht  ihre  staatsrechtlichen ­
  Befugnisse  überschreiten.  In  dem  Maße  als  die
politische  Bildung  und  die  Macht  der  öffentlichen  Meinung  im
Volke  wachsen,  müssen  also  die  Formen  der  Verfassung  modifizirt
  werden,  oder  es  tritt  unvermeidlich  ein  rechtloses
Uebergreifen,  eine  Gewöhnung  des  Volks  an  außergesetzliches
Einwirken  auf  den  Staatsgang  ein,  —  welches  unbedenklich ­
  als  der  unheilvollste  aller  Zustände  erkannt  werden  muß.
In  England  wurden  die  Emanzipation  der  Katholiken  und