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zittern  mußte;  es  giebt  daselbst  sogar  nichts  von  den  historischen ­
  Uebelständen,  gegen  welche  das  volksthümliche  Element ­
  in  England,  dem  ältesten  Sitze  der  repräsentativen
Regierung,  noch  lange  wird  ankämpfen  müssen;  denn  Preußen ­
  hat  keine  Lords  mit  einem  erblichen  Vorrechte  der  Gesetzgebung, ­
  keine  Landbesitzer  mit  einem  Monopol  der  Volksnahrung, ­
  keine  Staatskirche  auf  Kosten  der  dissentirenden
Mehrzahl  dotirt,  kein  Irland,  kein  Kanada,  kein  Ostindien.
Und  wenn  sogar  morgen  in  Preußen  ein  ganz  frei  gewähltes
und  mit  unbeschränkten  Befugnissen  bekleidetes  Parlament
zusammen  käme,  was  könnte  es  Großes  thun?  Weiter  nichts
als  verordnen,  daß  diejenigerr,  welche  sich  der  Sorge  für
die  öffentliche  Ordnung  widmen,  sich  etwas  weniger  bemühen; ­
  daß  das  Volk  sich  mehr  seiner  eigenen  Angelegenheiten ­
  annehme;  und  daß  die  Geschäfte  swelche  jetzt  weitschweifig ­
  und  heimliche,  künftig  einfacher  und  offener  verrichtet ­
  werden.  Es  würde  vollkommene  Rede-  und  Druckfreiheit ­
  geben,  und  diese  das  ganze  Regierungswesen  in  die
Oeffentlichkeit  hervorziehen,  aus  seiner  Lichtscheu  herausreißen. ­
  Aber  darf  es  denn  das  Licht  scheuen?  Wir  glauben
es  nicht.  Wir  glauben  nicht,  daß  es  unter  den  Gewalthabern
in  Preußen  wirkliche  Feinde  der  öffentlichen  Wohlfahrt  giebt,
oder  daß  solche,  wenn  fie  vorhanden  wären,  weniger  vor
der  Gerechtigkeit  der  preußischen  Monarchen,  als  vor  der
des  Volks  sich  zu  fürchten  hätten.  Auch  kennen  wir  keine
drückenden  Mißbräuche,  an  denen  Viele  betheiligt  wären
und  zu  deren  Sturz  die  Stimme  des  öffentlichen  Unwillens
sich  erheben  dürfte.  Es  würden  vielmehr  nur  im  Verwal-