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man  wendet  sich  nicht  mit  hinlänglicher  Wahrhaftigkeit  dem
Gange  der  Dinge  zu,  um  sie  in  ihrer  Grundeinfachheit  aufzufassen. ­
  Diesen  Fehler  wollen  wir  also  zu  vermeiden  suchen.
Wir  wollen  diese  zur  Mode  gewordene  Theorie  ihres  Modeflitters ­
  entblößen;  die  unter  dem  voritchmen  Ausputze  sich
versteckenden  Hinterhaltsgedanken  an  den  Tag  ziehen;  —
ohne  alle  Selbsttäuschung  das  Wesen  dessen,  um  was  es
sich  dabei  handelt,  ins  Auge  fassen.
Was  soll  denn  mit  einer  sogenannten  geschichtlichen
Basirung  erzielt  werden?  Ganz  einfach  herausgesagt:  ein
konservatives  Element.  —  Was  ist  ein  konservatives  Element; ­
  welche  sind  die  Bedingungen  seines  Bestehens;  wie
hängt  es  mit  dem  Geschichtlichen  zusammen;  und  was  wird
mit  diesem  letzten  Ausdrucke  gemeint?  —  Das  konservative
Elemertt  einer  Verfassung  liegt  in  der  Verleihung  einer
überwiegenden  Macht  an  diejenigen,  welche  immer  geneigt
sein  werden,  sich  jeder  Abänderung  des  Bestehenden  zu  widersetzen. ­
  Diese  Neigung  hat  zwei  Quellen:  das  Unrecht  und
die  Unwissenheit.  Viele  auf  Unrecht  beruhenden  Verhältnisse
sind  uns  aus  den  älteren  Epochen  unserer  Geschichte  her
übertragen  worden;  die  durch  solche  althergebrachten  Verhältnisse ­
  Begünstigten  wollen  sie  natürlich  unangetastet  wissen;
auch  wissen  sie  nicht,  bei  gänzlichem  Mangel  an  Einsicht  in
die  Bedingungen  der  Staatserhaltung,  was  für  Folgen  ein
Antasten  des  bestehenden  Unrechts  haben  könnte;  daher  der
Zusammenhang  zwischen  dem  Geschichtlichen  und  dem  Konservatismus; ­
  denn  „das  Geschichtliche"  bedeutet,  bei  dieser