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heraus;  die  konservative  Parthei,  wie  Englands  Beispiel
beweist,  hat  nie  Mangel  an  geistvollen  und  beredten  Wortführern; ­
  und,  weil  sie  für  positiv  Vorhandenes  redet,  hat
sie  den  Vortheil  an  Einigkeit  und  Bestimmtheit,  und  bewährt ­
  jene  Selbftcrhaltungskraft  im  Kampfe  der  Meinungen, ­
  die  wir  im  sonstigen  Lebenskämpfe  schon  an  ihr  erkannt ­
  haben.  Die  Opposition  einer  freien  Presse  hat  niemals ­
  eine  Sache,  nicht  einmal  eine  Person  gestürzt,  welche
sich  nicht  schon  durch  Inkonsequenzen  und  Unfähigkeit  untergraben ­
  hätte.  Und  während  das  Publikum  einem  censirten
Angriffe  die  vermeintlich  gebrochene  Kraft  hinzurechnet,
bringt  cs  von  dem  uncensirten  Vieles,  auf  Rechnung  des
Partheieifers,  in  Abzug;  der  Eine  meint  es  in  seinen  Augen ­
  böser  als  er  scheint,  der  Andere  scheint  böser  als  eres
meint.  Wenn  nun  die  Censur  selber  böser  scheint  als  sie
cs  meint,  und  wirklich  eine  ziemlich  freie,  politische  Aeußerung ­
  duldet,  so  ist  für  die  Regierung  der  Nachtheil  dieser ­
  Suppositionen  doppelt  stark.  —  Wir  wünschen  also  Preßfreiheit ­
  nicht,  um  die  politische  Bewegung  zu  unterhalten
und  zu  beschleunigen;  —  dafür  wirkt  die  Censur,  „ein  Theil
der  Finsterniß,  die  sich  das  Licht  gebärt,"  am  sichersten;
sondern  wir  wünschen  Preßfreiheit,  damit  die  Vernunftüberzeugung, ­
  welche  nur  aus  dem  freien  Meinungskampf
hervorgeht,  die  durch  unseren  Kulturgrad  bedingte  Bewegung ­
  regele  und  stets  zu  einem  Fortschritt  stemple.]
Das  Streben  nach  einer  populären  Verfassung  in  Preußen ­
  ist  keine  leichtsinnige  Neuerungsstlcht,  keine  gedankenlose ­
  Ungeduld,  keine  Selbstüberschätzung,  nichts  Zufälliaes