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fordert  die  Industrie  eine  volle  Geltung  der  Individualität,
damit  das  schöpferische  Bestreben,  vom  ganzen  Volke  aus,
sich  bethätige.  Und  da  materielles  Kapital,  Intelligenz
und  Arbeit  nur  dann  ihre  volle  Wirksamkeit  äußern,  wenn
sie  sich  in  gebührendem  Verhältnisse  vertheilen  und  verbinden, ­
  wozu  die  Statik  des  Tauschverkehrö  sie  natürlich
führt,  so  muß  auch  ungehinderte  Bewegung  dieser  Elemente,
—  die  möglichste  Freiheit  des  Besitzes,  des  Gedankens  und
der  Person  —  im  Industriestaat  vorhanden  sein;  denn  die
ihm  gestellte  Aufgabe  des  großartigsten,  positiven  Schaffens
läßt  sich  nicht  mit  gebundenen  Händen  und  im  Finstern
lösen.  Die  Reformen,  von  welchen  die  neue  politische
Ordnung  der  Dinge  sich  datirt,  sind  nur  diesen  Forderungen ­
  gewährt  worden:  die  Aufhebung  des  vom  Adel  besessenen ­
  Bodenmonopols,  der  Hörigkeit  und  der  Bauerngemeinheit,
  behufs  einer  höheren  Landverwerthung;  die  Einführung ­
  der  Gewerbefreiheit  und  der  Städteordnung,  die  Errichtung ­
  des  Zollverbands  —  alle  bezweckten  nur,  durch
größere  Unabhängigkeit  und  Anerkennung,  die  Selbstentwickelung ­
  der  industriellen  Kräfte  zu  fördern.  Und  andere
Reformen  werden  noch  verlangt:  Preßfreiheit,  Oeffentlichkeit
  aller  öffentlichen  Angelegenheiten,  Vereinfachung  der
Verwaltung,  erweiterte  Befugnisse  der  Gemeinden,  repräsentative ­
  Verfassung  —  kurz  alles,  was  des  Volkes  freie
Bestrebungen,  durch  Erweckung  des  Selbstgefühls,  des  Ehrgeizes ­
  und  der  Geistesthätigkeit,  anregen  kann.  Der  Einfluß ­
  politischer  Selbstständigkeit  auf  materielles  Schaffen
wird  täglich  augenfälliger.  Heutzutage  müssen  Kaufmann