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men.  Eine  Industrie  hat  es  schon  in  der  früheren  Zeit
gegeben;  aber  erst  jetzt  haben  Erfindung  und  Wissenschaft
sie  zur  Suprematie  über  alle  andere  Gesellschaftsmomente
erhoben.  Die  prädominirende  Macht  der  Industrie  hebt  die
Bedürfnisse  auf,  aus  denen  der  Absolutismus  hervorging,
und  stellt  entgegengesetzte  hin;  sie  wird  durch  das  Genie,
das  Wissen,  die  Kraft  des  Volks  gegründet  und  erhalten,
erfordert  also  völlige  Freiheit;  ihre  Sicherheit  ist  auch  mit
der  freiesten  Bewegung  verträglich,  weil  ihre  innere  Organisation ­
  auf  Gegenseitigkeit  des  Vortheils  und  nicht,  wie
die  des  Absolutismus,  auf  einem  Antagonismus  beruht,  bei
welchem  jede  Störung  des  momentanen  Gleichgewichts  einen
Kampf,  vielleicht  ein  gänzliches  Umschlagen  zur  Folge  hat.
Die  neue  Zeit  räumt  die  alten  Gliederungen  des  Staatsorganismus
  weg,  weil  diese  ihre  Bedeutung  verloren  haben,
durch  kräftigere  Stützen  ersetzt  werden  und  nur  hinderlich
geworden  sind.  Wie  soll  also  ein  Adel  für  seine  von  den
vorzeitlichen  Landeseroberern  ererbte  Autorität  in  unserm
Jndustriestaate  sich  Geltung  verschaffen?  Und  in  diesem
Staate,  dessen  Zusammenhang  durch  eine  unumstößliche  Naturnothwendigkeit ­
  gesichert  wird,  wozu  noch  da  die  absolutistische ­
  Sicherheitspolizei,  deren  Kunst  darauf  hinausgeht,
die  eine  Hälfte  des  Volks  als  Wächter  der  übrigen  zu
gebrauchen  und  durch  Lähmung  der  Kräfte  die  Ruhe  der
Regungslosigkeit  zu  erzielen!
Aber  nicht  nur  ganz  unnöthig  zur  Erhaltung  der  natürlichen ­
  Ordnung,  sondern  völlig  unverträglich  mit  der
Lebensaufgabe  der  industriellen  Gesellschaft  ist  daS  alte