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Regiment  geworden;  denn  diese  Aufgabe  deS  materiellen
Schaffens  erfordert  die  höchste  Entfaltung  aller  Kräfte  der
Nation  und  vorzüglich  die  des  selbstthätigen  Unternehmungsgeistes; ­
  sie  kann  nicht  unter  einer  Regierung  gedeihlich  gelöst ­
  werden,  welche  der  Industrie  die  besten  Geister,  die
höchste  Bildung,  die  meiste  Intelligenz  entzieht,  um  eilt
System  fortzuführen,  welches  die  individuelle  Selbstständigkeit ­
  aufheben,  das  Selbstgefühl  paralysiren  und  keine  Auszeichnung, ­
  als  durch  seine  Gnade,  gestatten  soll.  Wenn
also  der  Zeitgeist  gegen  ein  solches  System  anstrebt,  so  ist
dies  nur  eine  heilvolle  Aeußerung  des  Lebenöprozesseö,  welcher ­
  das  Nutzlose  und  Schädliche  abzustoßen  trachtet.  Das
Volk  fühlt,  wenn  es  auch  dessen  nicht  klar  bewußt  ist,  daß
es  durch  seine  Wissenschaft,  Erwerbung  und  Thätigkeit  eine
höhere  Staatsorganisation  bedingt  hat,  welche,  auf  unerschütterlicher ­
  Naturnothwendigkeit  begründet,  der  ängstlichen
Hemmung  zu  ihrer  Erhaltung  nicht  bedarf,  sondern  vielmehr
die  regste  Bewegung  zu  ihrer  Fortbildung  erheischt.  Eine  gesicherte ­
  Ordnung  ist  das  erste  Bedürfniß  eines  Volks,  und
wenn  unter  den  obwaltenden  Umständen  die  Ordnung  sich
nicht  anders  als  durch  Unfreiheit  sichern  läßt,  so  bringt  das  Volk
seine  Freiheit  ihr  zum  Opfer.  Aber  nächst  der  Ordnung
ist  Freiheit  das  größte  Lebensbedürfniß,  und  unsere  industrielle ­
  Zeit  strebt  danach,  sich  von  obrigkeitlicher  Beschränkung ­
  möglichst  zu  befreien,  weil  in  ihr  die  Sicherung  der
Ordnung  gar  nicht  mehr  von  solcher  Negirung  des  individuellen ­
  Bestrebens  abhängt,  sondern  im  Gegentheil  bürgerliche ­
  Freiheit,  der  Hebel  der  individuellen  Strebsamkeit,