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mus,  anstatt  dessen  Wurzel  —  die  Verwahrlosung  und  gesunkene ­
  Lebensansprüche  —  anzugreifen.  Sie  wenden  keine  der
ihnen  zu  Gebote  stehenden  Hebel  an,  um  den  Werth  der
Arbeit  zu  steigern,  und  sehen  rathloS  zu,  wie  ein  Proletariat ­
  heranwächst,  welches  in  dem  stets  greller  hervortretenden
Abstande  zwischen  der  Lebenslage  des  Besitzenden  und  Nichtbesitzenden ­
  ernste  Besorgniß  erregen  muß;  denn  sie  wissen
nicht,  daß  der  Werth  der  Arbeit  nur  mit  dem  Werth  des
Menschen  selbst,  durch  Bildung  und  Freiheit,  erhöht  wird.
Wo  sie  sich  in  das  Erwerbsleben  einmischen,  ist  es  nur,
um  durch  eine  Beschränkung  des  Verkehrs  irgend  eine  heilsame ­
  Arbeitstheilung  zwischen  den  Völkern  zu  vereiteln  und
allgemeinen  Verlust,  durch  minder  ergiebige  Verwendung
von  Produktionsmitteln,  zu  erzeugen,  ohne  sogar  den  Sonderinteressen, ­
  welchen  sie  auf  Kosten  der  Allgemeinheit  helfen
wollen,  einen  Nutzen  zu  erweisen  *).  (In  Preußen  z.  B.
wird  mit  Versuchen,  den  Erwerb  durch  Unfreiheit  desselben
zu  befördern,  das  Volkseinkommen  wenigstens  um  50  Millionen ­
  Thaler  jährlich  vermindert.)  Sie  erheben  die  Mittel
zum  nothwendigen  Staatshaushalt  meistentheils  auf  die
kostspieligste  Weise,  und  noch  dazu  auf  eine  Weise,  welche
die  natürliche  Richtung  der  Produktion  und  Konsumtion
ablenkt  und  mithin  zu  der  Abgabe  vom  Ertrage  noch  eine
Schwächung  der  Ertragsfähigkeit  hinzufügt.  —  Unsere  Anklage ­
  wegen  Unwissenheit  in  der  Staatswirthschaft  —  näm-*)

  Dle  beschützten  Gewerbe  leiden  sogar  selber  unter  dem  Drucke,  den
die  Restriktion  erzeugt.  Siehe  „Haudelsfeindseligkeit"  Ş.  53.  55.