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        <title>Handbuch der vergleichenden Statistik der Völkerzustands- und Staatenkunde</title>
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            <forname>Georg Friedrich</forname>
            <surname>Kolb</surname>
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            <idno>834619415</idno>
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      <div>148

DEUTSCHLANT)  —  Bayern  (Finanzen).

kanal  50,000,  Telegraphen  -30,000,  Lotto  1’400,000,  Diverses ­
  27,887  fl.  7’612,887
IV.  Domänen:  Forsten  etc.  3'/g  Mill.,  Oekonornien  291,815,
Grundrenten  4’284,353,  Activcapitalzinsen  61,244  =  .  -  8’137,412
V.  Besondere  Abgaben  ........  24,650
VI.  Uebrige  Einnahmen:  Nürnberger  Bank  85,000,  Contiguitäts-Entsciiädigung
  von  Oesterreich  (siehe  S.  147)  100,000,  Steuerbeischlag ­
  in  der  Pfalz  100,000,  AVittwen-  und  AVaisenfonds-'
  beitrage  58,316,  diverse  Einnahmen  51,629  =z  .  .  -  394,945
VII.  Einnahme  von  Ausständen  aus  den  Vorjahren  .  .  -  300,000
VIII.  SteuerzuschUige:  bei  Grund-und  Doininicalsteuer  33'/,  Pro/.,
bei  Haussteuer  15,  Einkommen-  10,  Gcwerb-  und  Capitalrent
  cnsteu  er  5  Proz.  1’799,547
Zusammen  fl.  41’396,862
Ausgaben.
I.  Staatsschuld*)  .  fl.  12’719,300  XI.  Staatsanstalten**)  ñ.  7'7òí,07S
II.  Jlof  2’982,272  XII.  Kreisfonds  .  .  .  486,045
III.  Siuatsrath  ....  72,963  XiII.  Armee  ....  9’075,900
IV.  Landtag  ....  59,000  XIV.  Ijandbau  ....  624,393
V.  Aeusseres  ....  460,000  XV.  WiUw-Waisengtension.  626,000
VI.  Justiz  1  ’578,738  XVI.  Iteservefonds  .  .  675,000
VII.  Inneres  1’074.225  XVII.  Gerichtsorganisation  566,772
VIII.  Landgerichte  .  .  .  1’581,036  XV  HI.  Diverses  ....  22,717
IX.  Handel  u.  äff.  Arbeiten  225,563  Zusammen  4(’.396,862
X.  Finanzen  ....  815,860
Es  ist  vor  Allem  zu  bemerken,  dass  die  Netto-,  nicht,  wie
anderwärts,  die  Bruttosummen  eingesetzt  sind,  wonach  denn  auch  eine
einfache  Ziffcrngegeniiberstellung,  %.  B.  mit  dem  preussischen  Budget,
als  unzulässig  erscheint.  Um  obige  41*/;}  Mill,  in  die  Staatscasse  zu
liefern,  ist  die  Erhebung  von  ungefähr  (12—04  Mill,  erforderlich.  (Als
der  Finanzminister  den  Kammern  den  auf  42’G21,756  fl.  gestellten  Budget-Entwurf
  vorlegte,  berechnete  er  die  Bruttoeinnahme  auf  G5’24(),705,
worunter  allerdings  die  unvermeidlichen  Betriebsausgaben  für  Lotto,
Post  und  Eisenbahn.)  —  Bei  Festsetzung  des  vorigen  Budgets  (welches
noch  mit  der  bedeutend  geringem  Summe  von  37’591,090  fl.  abschloss)
hob  der  Verfasser  des  gegenwärtigen  Buches  in  der  Abgeordnetenkammer, ­
  und  zwar  ohne  irgend  einen  Widerspruch  zu  finden,  hervor
(siehe  stenogr.  Berichte  vom  Mai  1852):  „Wenn  man,  ganz  abgesehen
von  den  eigentlichen  Betriebskosten,  die  Besoldungen  der  Forst-  und
Rentbeamten  etc.  mit  in  Rechnung  bringe,  so  betrügen  die  Staatsausgaben ­
  beiläufig  42  Millionen.  Hievon  aber  nähmen  hinweg  (nach  den
Ziffern  der  definitiven  Budgetfestsetzung:)
die  Schuld  .  .  9’810,000  fl.  die  Civilbeamtcn  .  11’631,000  fl.
der  Hof  .  .  2’950,000  -  die  Geistlichkeit  f)  1’562,000  -
die  Armee  .  .  10’042,000  -  «Pege  5  Posten  allein  35’995,000  fl.'
*)  AVorunter  3’633,500  fl.  für  die  Eisenbahn-  und  1’017,800  für  die  Ablösungsschuld, ­
  dann  1’029,000  für  die  Pensionsamortisationscasse.
**)  1)  Erziehung  900,653,  2)  Cultus,  kathol.  1’195,275,  protestant.  375,436,
3)  Gesundheit  234,455,  4)  AVohlthätigkeit  209,440,  5)  Sicherheit  1’407,203,
6)  Industrie  und  Cultur  324,393,  7)  Strassen-,  Brücken-u.  AVasserbau  2’563,430,
8)  Leistungen  an  Gemeinden  99,052,  9)  Steuerkataster  375,000,  Münzanstalt
11,242,  11)  Feuerversicherung  48,000,  12)  Glasmalereianstalt  4000,  Porcellanmanufactur
  3500  fl.
f)  Es  sind  dies  natürlich  nur  die  Staatszuschüsse,  indess  sich  die  kathol.</div>
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