<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0">
  <teiHeader>
    <fileDesc>
      <titleStmt>
        <title>Denkschrift der Ersten k. k. privilegirten Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft zur Erinnerung ihres fünfzigjährigen Bestandes</title>
      </titleStmt>
      <publicationStmt />
      <sourceDesc>
        <bibl>
          <msIdentifier>
            <idno>844100943</idno>
          </msIdentifier>
        </bibl>
      </sourceDesc>
    </fileDesc>
  </teiHeader>
  <text>
    <body>
      <div>äö* 
r 
FRANZ I. 
* Í '3 • n ^ er ^^nde unseres Jahrhunderts stehen die ersten Ver- 
• •: suche zur praktischen Vcrwerthung der grossen Erfindung 
' ' James Watt’s, der Dampfmaschine, als Vehikel der 
' * Locomotion, welches mit der Wiederkehr des allgemeinen 
. IrsääwöS. Friedens die Verkehrsverhältnisse der Welt vom Grund aus 
J , * . , J.l umgestalten und, indem es die Menschen befähigte, die 
gewaltigsten Hemmnisse der Natur zu überwinden, selbst zum mächtigsten Culturträger 
der Neuzeit werden sollte. 
Im Jahre 1807 befuhr Fo niton’s „Narrheit“ zum ersten Male den Hudson, 
1814 baute George Stephenson die erste Locomotive, 1818 erschienen die ersten 
Dampfschiffe auf dem Rhein und auf der Elbe, 1825 fuhr ein Dampfer von England 
nach Ostindien, während 1830 Stephenson’s zweite Locomotive, die „Rocket“, 
im glänzenden Wettlauf auf der Manchester-Liverpooler Bahn die letzten Bedenken 
gegen die Verwendbarkeit der Dampfkraft zum Personen- und Frachtentransporte auf 
dem Lande siegreich aus dem Felde schlug. 
Es lag nahe, auch die zahlreichen schiffbaren Flüsse Oesterreichs, insbesondere 
die Donau, den wichtigsten Strom' Europas, in das Bereich der grossen Neuerung zu 
ziehen und die österreichische Staatsverwaltung wandte dieser Angelegenheit ihre volle 
Aufmerksamkeit zu. Am 7. Juli 1813 erliess dieselbe auf Grund einer Allerhöchsten 
8Lik 156““ 9.2.70.</div>
    </body>
  </text>
</TEI>
