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l>ei Eibenthal im walaehisch-illyrisehen Regimentsbezirke gewonnen, die allerdings billiger 
zu stellen kamen, aber auch an Güte den Oravitzaer weit nachstanden. Man konnte wol 
hoffen, dass die steigenden Bedürfnisse der Schiffahrt und der Industrie neue Kohlen 
lager auflinden und erschlossen lassen werden; allein die Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft 
musste aussergewöhnliche Anstrengungen machen, um sich unabhängig von den Verhältnissen 
zu stellen. — In letzter Linie gab indess auch diese Verlegenheit nur Zeugniss von dem raschen 
Aufschwünge, welchen das gesellschaftliche Unternehmen genommen. 
Es konnte nicht ausbleiben, dass hiedurch der Unternehmungsgeist im In- wie im 
Auslande angeregt und zur Begründung ähnlicher Schöpfungen aufgemuntert wurde, und dass 
schliesslich auch die Staatsverwaltung dem Unternehmen eine erhöhte Aufmerksamkeit zu wandte. 
Während der Handelsstand von Triest das Bedürfniss fühlte, von diesem Hafen aus 
direct nach der Levante gehende Seedampfer zu besitzen, und den Oesterreichichen Lloyd in's 
Leben rief, schritt man in Württemberg und Baiern zur Bildung einer eigenen Donau-Dampf- 
schiffahrts-Gesellschaft, war aber sofort bemüht, mit der österreichischen Gesellschaft Fühlung 
zu gewinnen, ein Streben, dem diese mit Bereitwilligkeit entgegenkam. 
So entstand unter dem 25. November 1836 eine Uebereinkunft, kraft welcher die 
k. k. privilegirte Erste Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft das ihr laut A h. Privilegium 
vom 1. September 1830 zustehende Recht, die österreichische Donau ausschliessend mit Dampf 
schiffen zu befahren, für die Strecke von der baierischen Grenze bis Linz der k. baierisch- 
württembergisch - privilegirten Donau - Dampfschiffahrts - Gesellschaft unter der Bedingung 
überliess, dass für den Fall, als eine der beiden Gesellschaften in der Lage sein sollte, den 
Cours nach Linz zu nehmen, bevor die andere im Stande wäre, die ihr zustehende oder die ihr 
kraft der erwähnten Uebereinkunft überlassene Stromstrecke zu befahren, der die Station Linz mit 
einem Dampfschiffe erreichenden Gesellschaft das Recht zustehen sollte, das ganze Stromgebiet 
zwischen Wien und Ulm so lange zu befahren, bis die andere Gesellschaft erklärte, dass sie 
die ihr zustehende oder kraft der Uebereinkunft überlassene Strom strecke selbst in Benützung 
nehmen wolle und könne. Und diese Uebereinkunft sollte nur der Vorläufer einer innigeren, die 
beiderseitigen Interessen umfassenden und auf dem Grundsätze der Reciprocität beruhenden 
festeren Vereinigung der beiden Gesellschaften bilden. 
Hiedurch ward eine neue Quelle internationaler Fragen erschlossen, bei deren Lösung die 
Wege der Diplomatie nicht umgangen werden konnten ; und das war es, was die Staatsverwaltung 
veranlasste, eine Centralcommission für Donau-Dampfschiffahrts-Angelegenheiten unter dem 
Vorsitze des Staatskanzlers Fürsten Metternich einzusetzen, die jedoch, weit entfernt eine 
Regierungscontrole über die Gebahruug der Gesellschaft im heutigen Sinne des Wortes zu üben, 
nur dazu bestimmt war, die bis dahin unter verschiedene Hofstellen vertheilten Agenden zu 
concentriren, um die einzelnen auftauchenden Fragen, Erleichterungen der Quarantainemassregeln, 
der Zollbehandlung der Waaren u. dgl. einer raschen Lösung zuzuführen und dadurch die Schiff 
fahrt zu fördern. 
Angesichts dieser Sachlage war die Hoffnung wol nicht unberechtigt, dass die Betriebs 
ergebnisse des Jahres 1837 und der folgenden den gemachten Anstrengungen entsprechen 
werden. Und in der That, sowohl der Personen- als der Frachtenverkehr nahm in rascher 
Progression zu. so dass die gesellschaftlichen Schiffe denselben kaum zu bewältigen vermochten, 
und neue Investitionen noth wendig wurden.