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auf das Vorgefühl jeuer erwähnten Ereignisse begründet waren und darauf abzielten, einer 
entstehenden Concurrenz zu jeder Zeit mit Erfolg begegnen zu können, so wird ihr Erscheinen 
die Gesellschaft nicht unvorbereitet treffen, und sie darf daher der Zukunft mit Beruhigung 
entgegensehen.« 
Und noch kräftigeres Selbstvertrauen bekundet der Directionsbericht vom Jahre 1857. 
Derselbe schloss mit folgenden Worten: 
»Was die bevorstehende neue Gestaltung der rechtlichen Grundlage, auf welcher künftig 
hin die Dampfschiffährts-Verhältnisse auf der Donau beruhen sollen, anbelangt, so liefert deren 
Anregung einen auffallenden Beweis, dass nun endlich ganz Europa die hohe Wichtigkeit der 
Donaulinie in ihrer vollen Bedeutung anerkennt und dieselbe vor allen anderen Verbindungs 
wegen vorzugsweise dazu geeignet findet, dem einer so grossartigen Entwicklung entgegengehenden 
Handel zwischen dem Westen und Mitteleuropa nach dem Oriente als Vermittler zu dienen. Der 
Donau-Dampfschiffährts-Gesellschaft aber kann es nur zur Ehre gereichen, dass in solcher Weise 
die von ihr zu allererst gewürdigte Bedeutung des Donau-Stromgebietes jetzt eine so allgemeine 
und so bestimmt ausgesprochene Anerkennung gefunden hat.« 
»Die Gesellschaft kann jene Massregeln, welche auf der Donau und ihren angrenzenden 
Flussgebieten ein regeres Leben hervorrufen werden, nur mit Freude begrüssen ; denn dieselben 
werden nicht blos umfassende Stromregulirungen, sondern auch mannigfache andere, dem 
Handel und der Schiffahrt erforderliche Vorkehrungen und Einrichtungen im Gefolge haben, 
welche seither zu entbehren, die Gesellschaft sehr hart traf und ihr nicht unbeträchtliche Kosten 
verursachte ; Auslagen, welche künftighin das Allgemeine treffen, und dann so wie für Alle, auch 
für die Gesellschaft, eine wesentliche Erleichterung ihres Verkehres hervorrufen werden.« 
»Insóleme diese neuen Einrichtungen den Verlust des seither bestandenen Alleinrechtes 
der Gesellschaft zur Folge haben, muss jedoch erinnert werden, dass dieselbe niemals der Mei 
nung war, es sei ihr Gedeihen ausschliesslich durch ihr Monopol bedingt; sie hat vielmehr ganz 
im Gegentheile durch die Bestrebungen, ihren Verkehr gerade auf der unteren Donaustrecke, 
wo sie niemals in dem Besitze auschliesslicher Begünstigungen war, immer mehr und mehr 
auszudehnen, hinreichend bewiesen, dass sie ihre Thätigkeit nicht auf den Umkreis ihrer bevor 
rechteten Stellung beschränkte. Sie kann mithin kühn behaupten, dass die Zuversicht, mit 
welcher sie jeder Concurrenz zu Wasser und zu Lande entgegentreten wird, nur auf ihre viel 
jährigen Erfahrungen, nur auf die Vollkommenheit und Zweckmässigkeit ihrer Betriebsmittel 
und auf die anerkannte Tüchtigkeit ihres praktisch herangebildeten Personales, mit Einem 
Worte, nur auf ihre eigene Kraft allein begründet ist. Die Gesellschaft steht nicht auf der 
Stufe jener erst entstehenden Unternehmungen, welche noch die erste Schule durchzumachen, 
gegen mannigfache Schwierigkeiten anzukämpfen und erst auf ihre eigenen, oft sehr empfindlich 
fallenden Kosten Erfahrungen zu sammeln haben, ohne welche an ein Gelingen ihres Beginnens 
kaum zu denken ist. Vielmehr steht sie vollkommen gerüstet und in dem Bewusstsein ihrer allen 
anderen ähnlichen Unternehmungen überlegenen Stellung mit aller Entschlossenheit bereit, jeden 
Kampf aufzunehmen. Bei der grossartigen Entwicklung ihrer Betriebsmittel wird es für sie keine 
Aufgabe geben, welche sie nicht allen anderen Bestrebungen gegenüber zu lösen im Stande sein 
wird ; sie wird hoffentlich selbst den ausgedehntesten Anforderungen, welche bei der sich immer 
mehr entwickelnden grossartigen Handelsbewegung nach dem Osten nur immer an sie gestellt 
werden möchten, vollkommen entsprechen können und das ihrige beitragen, diese Entwicklung 
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