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eine Schule und andere gemeinnützige Anstalten vorgesorgt war, unter denen ein Kindergarten, 
eine Lesehalle, ein geräumiges Krankenhaus, Gasthäuser, eine Dampfmühle, Wasserleitung und 
Gasanstalt Erwähnung verdienen ; so konnte man doch auf diesem Standpunkte nicht stehen 
bleiben. Speciell Szabolcs musste bedacht werden. Dort fehlte es an Arbeitern und an 
Wohnungen für dieselben 
Indess die Hauptsache war die Erleichterung der Kohlen ab fuhr aus den Gruben von 
Szabolcs und Vasas durch Flügelbahnen zu der Moh äcs-F ü u f k ircheuer Eisenbahn. Vorher konnte 
an den Abbau in grösserem Masse nicht gedacht werden, da die Achsfracht, au sich ungenügend, 
auf der 3 / 4 Meilen langen Strecke auf 10—15 kr. per Metzen zu stehen kam. ln Betreff der 
Szabolcser Werke hatte sich die Gesellschaft überdies zur Herstellung einer Zweigbahn im 
Jahre 1872 verpflichtet; von der Erfüllung dieser Bedingung war die Verlängerung der 
Pachtdauer dieser Felder von 25 auf 50 Jahre abhängig. Um dieses Vortheiles nicht verlustig 
zu werden, hatte man sich sogar schon entschlossen, selbständig vorzugehen und nicht 
allein die Concession zum Baue zu erwerben, sondern auch den Bau selbst in Angriff zu 
nehmen. In Betreff der Vasaser Gruben war mit dem Abschlüsse des Refundirungsvertrages 
gleichfalls die Bedingung erfüllt, an welche die Generalversammlung vom 3. Juli 1871 die 
Ermächtigung zum Baue geknüpft hatte. 
Mit dem Fortschreiten des grossen Werkes der Donauregulirung nächst Wien endlich 
musste die Gesellschaft daran denken, sich am neuen Donaudurchstiche zu etabliren, um 
einerseits der Vortheile der Näherlegung des Hauptstromes an die Stadt theilhaftig zu werden 
und andererseits durch die zu erbauende Donauuferbahn in unmittelbare Berührung mit allen 
in Wien einmündenden Eisenbahnen zu gelangen. 
Und noch manche andere ausserordentliche Ausgabe stand auf der ganzen weiten Linie 
bevor, welche der Fortschritt der Zeit und des Verkehres erheischte. Ganz abgesehen davon, dass 
die Zahl der Waarenboote in Bälde wieder nicht mehr auszureichen drohte, war die Schwierigkeit, 
zu einer rascheren Circulation der Betriebsmittel, insbesondere der Schleppkähne, zu gelangen, 
mit dem Aufschwünge des Getreideverkehres immer fühlbarer geworden. Hier konnte nur die 
Acquirirung von Lagerräumen, Errichtung von Magazinen u. s. w. helfen, die, wenn sie auch an 
einzelnen Orten der Privatspeculation überlassen werden konnte, an anderen doch, gleichwie bei 
den Eisenbahnen, von der Gesellschaft in Angriff genommen werden musste. 
Dass zu all’ dem neue und bedeutende Fonds erforderlich sein würden, war keine Frage. 
Die Generalversammlung vom 2G. Mai 1873 ermächtigte deshalb die Administration im Vereine 
mit dem Ausschüsse, für die Geldbedürfuisse des Unternehmens bis zum Betrage von fünf 
Millionen Gulden je nach dem Stande des Geldmarktes entweder im Wege der Contrahirung 
von Anlehen oder der Ausgabe von neuen Actien oder durch beide Operationen combinirt 
vorzusorgen. 
Sie konnte es um so mehr tliuu, als erst wieder die Betriebsergebnisse des Jahres 
1872, noch mehr aber die Leistungen des gesellschaftlichen Betriebsmateriales, welche jenen 
zu Grunde lagen, die Actionskraft der Unternehmung in das beste Licht gestellt hatten. 
Trotz einer fieberhaft arbeitenden Concurrenz und mannigfacher anderer schädigender Einflüsse, 
nur gefördert durch einen durchschnittlich günstigen Wasserstand und eine zehnmonatliche 
Schiffahrtsdauer, hatte die Personenfrequenz auf den gesellschaftlichen Schiften eine vorher 
nicht gekannte Höhe erreicht, und war auch der Güterverkehr nur um ein verhältnissmässig