Die  Verschuldung  der  Schweiz  an  Frankreich,

Der  Tatbestand,  mit  dem  sich  vorliegende  Schrift
befasst,  ist  kurz  der,  dass  die  Schweiz  teils  von  früher
her,  besonders  aber  in  neuester  Zeit,  für  einen  Betrag
von  bald  einer  Milliarde  Franken  zum  Schuldner  Frankreichs ­
  geworden  ist.  Durch  die  Wendung  vom  Frühjahr
1903  (s.  S.  31  ff.)  ist  diese  finanzpolitische  Frage  stark  in
den  Vordergrund  getreten.  Nächst  den  handelspolitischen
Vorgängen  hat  sie  die  schweizerische  Wirtschaftspolitik
des  Jahres  1903  am  meisten  beschäftigt.  Nachdem  die
Bundesversammlung  im  März  und  Juni  ihren  Entscheid
darüber  getroffen,  ist  auf  den  Jahresschluss  durch  die
Konversion  der  4  °/ 0  Bahnobligationen  in  3  */*  bis  3  %
nun  auch  praktisch  eine  vorläufige  Abklärung  erfolgt.
Darum  ist  jetzt,  Anfangs  1904,  eine  zusammenfassende
Darlegung  am  Platze.
Wir  suchen  zunächst  über  das  Tatsächliche,  über
den  Umfang  der  Verschuldung,  möglichste  Klarheit ­
  zu  gewinnen,  um  alsdann  zu  sehen,  wie  wir  zu
derselben  gelangt  sind,  und  um  in  dritter  Linie
zu  prüfen,  wie  diese  Verschuldung  vom  nationalen
Standpunkt  unsrer  Volks-  und  Staatswirtschaft  aus  zu
beurteilen  ist.