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Stammaktie.  Die  Jura-Aktie  hat  nun  aber  in  den  letzten
Jahren,  und  zwar  genau  seit  dem  Bekannt  werden  der
Absicht  freier  Rückkaufs  Verhandlungen  im  Sommer  und
Herbst  1900,  entschieden  gewonnen.  Im  April  1901  hat
sie  mit  212  ihren  höchsten  Kursstand  erreicht,  und  im
Mai  1902  stand  sie  mit  209  */,  nur  wenig  niedriger,
während  sich  ihr  Kurs  bis  zum  Herbst  1900  zwischen
170  und  190  bewegt  hatte.  Wenn  dieses  Papier  möglicherweise ­
  —  wir  müssen  es  sehr  bezweifeln  —  bis  zur
Durchführung  der  Verstaatlichung  der  drei  andern  Netze
wirklich  den  Hauptbetrag  des  französischen  Besitzes  an
schweizerischen  Bahnwerten  ausgemacht  haben  sollte,
so  ist  das  aber  inzwischen  ganz  gewiss  anders  geworden.
Von  den  ersten  200  Millionen  Franken  3  %  %  Bundesbahnrente ­
  —  das  sind  also  nicht  Jura-Simplonwerte  —,
deren  Ausgabe  von  der  schweizerischen  Bundesversammlung ­
  im  Sommer  1899  beschlossen  wurde,  ist  bekanntlich ­
  nach  ausdrücklicher  Konstatierung  in  der  Dezembersession ­
  1901  der  schweizerischen  Bundesversammlung
der  weitaus  grösste  Teil  nach  Frankreich  gewandert.
Bis  Ende  1903  ist  der  emittierte  Betrag  dieser  Anleihe ­
  auf  ca.  400  Millionen  Franken  angewachsen  und
auch  von  diesen  weiteren  200  Millionen  ist  zweifellos ­
  vieles  nach  Frankreich  gegangen.  Dasselbe  gilt
wahrscheinlich  auch  von  der  4  %  Rente,  die  bei  Anlass
des  Rückkaufs  der  Zentralbahn  im  Dezember  1900  ausgegeben ­
  wurde.  Der  Kurs  derselben  ist  im  Jahre  1902
bis  auf  110  gestiegen,  derjenige  der  3  Vs  %  Bundesbahnrente ­
  über  Pari  und  derjenige  der  3  %  Kantonsanleihen ­
  bis  auf  95:  alles  das  hauptsächlich  eben  auf
starke  französische  Käufe  hin.