Zusammen  mit  den  mindestens  67  Millionen  Franken
Grundbesitz  führt  uns  das  zu  mindestens  200  Millionen
Franken,  statt  der  französischen  150  Millionen.  Diese
Summe  von  200  Millionen  Franken  muss  zu  unsrer
Schätzung  von  stark  */,  Milliarden  für  die  Staats-  und
Bahnwerte  hinzugezählt  werden.  Alles  in  allem  erhalten
wir  damit  auf  Ende  1903  einen  Schuldbetrag  der  Schweiz
an  Frankreich  von  ca.  900  Millionen  Franken  anstatt
der  455  Millionen  Franken  des  französischen  auswärtigen
Amtes,  und  im  einzelnen  stehen  sich  in  runden  Ziffern
folgende  Hauptposten  gegenüber:

französische  Enquête

Unsre  Schätzung-Staatswerte


Bahnwerte
Grundbesitz
Industrie
Handel
Rest
Total

1902
200  Mill.  Fr.
100  «  «
67  «  «
33  «  «
52  «  «
3  «  «
455  Mill.  Fr.  ca.  750  Mill.  Fr.  ca.  900  Mill.  Fr.

per  1902
ca.  250  Mill.  Fr.
«  300  «  «
mindestens
200  Mill.  Fr.

per  Ende  1903
ca.  300  Mill.  Fr.
«  400  «  «
mindestens
200  Mill.  Fr.

Soviel  vom  Tatsächlichen.  Es  braucht  wohl  kaum
betont  zu  werden,  dass  wir  uns  in  dieser  ganzen  Frage
auf  einem  Boden  bewegen,  wo  eine  genaue  Statistik  absolut ­
  unmöglich  ist.  Die  Kapitalanlagen  sind  in  beständigem ­
  Fluss.  Die  Richtung  und  besonders  der  Umfang
dieses  Flusses  aber  sind  grossenteils  unkontrollierbar.
Vieles  kann  daher  überhaupt  nicht  berechnet,  sondern
muss  nach  bestem  Ermessen  geschätzt  werden  ;  manches
Einzelne  musste  mangels  genügender  Anhaltspunkte  ganz
übergangen  werden,  so  dass  unsre  Schlußsumme  von  900
Millionen  Franken  zweifellos  immer  noch  manche  Lücken
aufweist  und  daher  vielleicht  eher  noch  zu  niedrig  ist.
Wir  wissen  es  nicht.  Soviel  geht  aber  aus  obiger  Dar-