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dung  nach  einer  bestimmten  Seite  hin.  Dieser  Verschuldung ­
  nach  Westen  stehen  Guthaben  und  Einnahmequellen ­
  der  Schweiz,  teils  wiederum  aus  Frankreich
selbst,  besonders  aber  aus  dem  übrigen  Auslande,  aus
Italien,  Österreich-Ungarn,  den  Balkanländern,  Russland,
Ostasien,  Amerika  gegenüber,  und  es  kommt  dazu  als
laufende  Einnahme  Jahr  für  Jahr  der  freiwillige  Tribut,
welchen  uns  fast  alle  Kulturvölker  jeden  Sommer  beim
Besuch  der  Schweiz  ins  Land  bringen.
Dieses  abweichende  Verhalten  der  Schweiz  zu  ihrem
westlichen  Nachbar  einerseits  und  zu  dem  übrigen  Ausland ­
  andrerseits  ist  nun  aber  gar  nichts  anderes,  als
der  getreue  Ausdruck  der  faktischen  Verhältnisse  des
Kapitalmarktes  und  der  Unternehmungslust  und  -Möglichkeit ­
  nach  beiden  Seiten.  Die  Betriebsmittel  für  den
vollen  Betrieb  ihrer  Volks-  und  Staatswirtschaft  nimmt
die  Schweiz,  wie  jeder  gute  Geschäftsmann,  da,  wo  sie
dieselben  am  leichtesten  und  billigsten  findet  :  in  dem
kapitalreichen  Frankreich  mit  seinem  überaus  vorsichtigen ­
  Publikum  von  Sparern  und  Rentnern.  Ihr  eigenes
schweizerisches  Kapital  ist  dafür  durchschnittlich  zu
rar  und  zu  teuer.  Mit  dem  eigenen  und  dem  fremden
Kapital  aber  wirbt  die  Schweiz  daheim  und  draus  sen,
zumal  bei  den  genannten  an  Kapitalkraft  und  Unternehmungsgeist ­
  hinter  ihr  zurückstehenden  Ländern,  weit
mehr,  als  sie  dafür  an  Zins  und  Amortisation  alljährlich
nach  dem  kapitalreichen  Westen  abzuführen  hat.
Diese  allgemeine  Orientierung  wird  gleich  hier  vorweggenommen, ­
  um  nicht  übertrieben  ängstlichen  Vorstellungen ­
  Raum  zu  geben.  Noch  besser  als  diese  kurze
Erörterung  soll  uns  nun  aber  die  Schilderung  des  Hergangs,
