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wirtschaften  herbeigeführt  hat.  Für  unsre  Betrachtungsweise ­
  ist  es  dabei  nebensächlich,  ob  der  Staat  oder  ob
Private  zu  Schuldnern  werden.  Heute  erleben  wir  den
Übergang  der  Schuld  vom  Privatbetrieb  der  Aktiengesellschaften ­
  an  die  Zentralgewalt.  An  der  Tatsache
und  an  der  Grösse  der  Schuld,  ja  selbst  an  ihrer  volkswirtschaftlichen ­
  Qualität,  wird  aber  dadurch  wenig
oder  nichts  geändert.
3.  Ausser  diesem  grössten  Schuldposten  der  modernen
Volkswirtschaften,  der  Eisenbahnschuld,  kommt  für  die
internationale  Verschuldung  jede  andere  grössere  industrielle ­
  oder  kommerzielle  oder  verkehrstechnische
Umwälzung  in  Betracht:  für  die  Begründung  neuer  Industrien ­
  oder  Banken,  in  letzter  Zeit  z.  B.  namentlich
für  die  Finanzierung  der  elektrischen  Unternehmungen ­
  aller  Art,  wird  sehr  oft  neben  dem  einheimischen ­
  auch  der  fremde  Geldmarkt  in  Anspruch  genommen. ­
  Eine  wichtige  Bolle  bei  dieser  Kolonisation  des
fremden  Kapitals  im  Inland,  sowohl  als  des  einheimischen ­
  Kapitals  im  Ausland,  spielen  in  unsrer  Zeit  die
Schutzzölle.  Indem  die  einheimische  Arbeit  geschützt, ­
  indem  ihr  der  einheimische  Markt  möglichst
vollständig  gesichert  wird,  durch  ditferenzielle  Behandlung ­
  der  Einfuhr,  durch  hohe  Besteuerung  und  Verteuerung ­
  des  fremden  Angebots,  wird  dem  Auslande
die  Konkurrenz  verleidet  und  verunmöglicht.  Wer
überhaupt  auf  dem  inländischen  Markte  konkurrieren
will,  muss  zuvor  inländischer  Produzent  werden.  Der
ausländische  Industrielle,  der  seinen  Absatz  nach  dem
geschützten  Gebiete  nicht  aufgeben  oder  ihn  erweitern
will,  tut  in  vielen  Fällen  am  besten,  er  gründet  eine
Filiale  und  siedelt  mit  seiner  ganzen  Produktion  für