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der  Schweiz  ab.  Aber  nach  ein,  zwei  Generationen  pflegt
sich  der  Zusammenhang  mit  der  Heimat  zu  lockern,  und
wir  müssen  es  leider  vielfach  erleben,  dass  diese  Ableger ­
  unsrer  schönsten  Industrien  mit  der  Zeit  zu  den
schärfsten  und  rücksichtslosesten  Konkurrenten  der  einheimischen ­
  Industrie  ausarten.  Unter  allen  Umständen
wird  aber  durch  diese  Kolonisation  die  fremde  Industrie
gestärkt.  Der  momentanen  Aktivität  und  Tributherrschaft, ­
  die  für  die  Schweiz  aus  der  Auswanderung  unsrer
Industrie  nach  den  Schutzzollgebieten  des  Auslandes
zunächst  resultiert,  steht  also  auf  die  Dauer  ein  grosser
volkswirtschaftlicher  Verlust  gegenüber.  —
Für  vorliegenden  Zweck  ergibt  sich  daraus,  dass
unsern  öffentlichen  und  Eisenbahnschulden  an  das  Ausland ­
  momentan  auch  reguläre  Guthaben  der  Schweiz  im
Auslande  gegenüberstehen.  Die  Verschuldung,  von  der
wir  hier  sprechen,  ist  deshalb  nicht  eine  allgemeine,
sondern  zunächst  nur  eine  solche  gegenüber  Frankreich. ­

Der  Grund  dieser  Verschuldung  nach  Westen  liegt
in  der  Hauptsache,'  rein  objektiv  gesprochen,  lediglich
darin,  dass  in  Frankreich  und  in  England  der  Kapitalreichtum ­
  am  grössten,  in  Frankreich  ausserdem  der  bequeme ­
  Rentnergeist  am  stärksten,  die  Unternehmungslust ­
  und  der  Wagemut  am  schwächsten  vertreten,  und
deshalb  das  Kapital  für  ganz  sichere  Anlagen  am
billigsten  ist.  —
Historisch  fällt  sowohl  der  Anfang,  als  der  weitere
Verlauf  einer  grösseren  Verschuldung  der  Schweiz  an
Frankreich  in  der  Hauptsache  sehr  wahrscheinlich  zusammen ­
  mit  der  Begründung  des  schweizerischen  Eisenbahnwesens. ­
  Schon  sofort  beim  Auftauchen  der  Dampf-