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Wenn  dieser  Plan  einmal  durchgeführt  ist,  so  muss
als  künftige  öffentliche  und  private  Schuld  der  Schweiz
an  Frankreich  eine  Summe  von  weit  mehr  als  1  Milliarde ­
  Franken  angenommen  werden,  auch  dann,  wenn
man  den  zweifellos  ziemlich  starken  Anteil  der  blossen
Konversion  von  Titeln,  die  bereits  bisher  in  französischem ­
  Besitz  waren,  berücksichtigt.
Seit  jenem  Beschlüsse  der  Bundesversammlung  hat
sich  nun  freilich  die  Lage  des  Geldmarktes  wieder  etwas ­
  verschoben.  Auch  bei  den  französischen  Kapitalisten ­
  hat  eine  gewisse  Einkehr  und  Selbstbesinnung
stattgefunden.  Man  beginnt,  nach  dem  klassischen  Worte
Leroys,  sich  auch  dort  wieder  daran  zu  erinnern,  dass  die
Nation  fortdauert  und  dass  sie  nicht  verwechselt  werden
darf  mit  der  heutigen  Regierung,  die  nur  vorübergehender ­
  Natur  ist.  Andrerseits  beginnt  sich  das  Kapital ­
  im  allgemeinen  wieder  mehr  den  kommerziellen  und
industriellen  Werten  zuzuwenden.  Es  ist  daher,  für
Staatszwecke  wenigstens,  bereits  wieder  eher  etwas
teurer  geworden  als  im  letzten  Frühjahr.
Darum  mussten  auch  unsere  Bundesbahnen  auf  die
direkte  Konversion  aus  4  und  3  */,  in  3  %  vorerst  verzichten. ­
  Es  wurden  nur  die  140,8  Millionen  4  %  Anleihen
der  N.  0.  B.  und  der  S.  C.  B.  in  3  */*  %  konvertiert,  aber
allerdings  mit  der  Abmachung,  dass  nach  7  Jahren  eine
weitere  Konvei  ion  in  3  */ 4  %  und  nach  weitern  7  Jahren
eine  solche  in  3%  stattfinden  werde,  also  ähnlich  den
grossen  englischen  und  französischen  Konversionen  der
letzten  Jahrzehnte.  Die  Konversion  des  grösseren  Restes
von  3  Vs  auf  3  %  wird  vielleicht  in  analoger  Weise
zu  gegebener  Zeit  folgen.