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Dieses  Vorgehen  der  Bundesbahnverwaltung  muss
als  dasjenige  betrachtet  werden,  was  zur  Zeit  nach  der
Lage  des  Geldmarktes  erreichbar  ist.  Zugleich  trifft  es
sich  nun  so,  dass  damit  die  Bedenken  wegen  vorzeitiger
und  unnatürlicher  Herabdrückung  des  Zinsfusses  in  der
Schweiz  (s.  u.  S.  35)  eine  gewisse  Berücksichtigung  erfahren ­
  durch  die  Hinausschiebung  der  Konversion  unter
3  Vs  %  auf  spätere  Fristen.
ITT.  Das  Für  und  Wider  dieser  Verschuldung.
Wie  ist  nun  diese  neue  Etappe  der  internationalen
Verschuldung  der  Schweiz  vom  nationalen  Standpunkt
unsrer  schweizerischen  Volkswirtschaft  aus  zu  beurteilen? ­
  Das  ist  die  grosse  Frage,  die  wir  hier  zum
Schluss  dieser  Untersuchung  zu  beantworten  haben  l .
Der  Antrag  ist  ausgegangen  von  der  Generaldirektion ­
  der  Schweizerischen  Bundesbahnen,  welche  dadurch ­
  eine  Zinsersparnis  von  2  bis  2  V*  Millionen  Franken ­
  erwarten  darf.  Seine  Annahme,  bezw.  seine  Realisierung, ­
  bedeutet  also  einen  neuen  grossen  Erfolg  der
bisher  so  über  alles  Erwarten  glücklich  verlaufenen
Rückkaufsoperation.  Dies  das  nächste  finanzielle  Interesse, ­
  das  dem  Vorgehen  zu  gründe  liegt.
Für  die  Schweiz  überhaupt  ist  es  erfreulich,  dass
ihr  Kredit  im  Auslande  so  hoch  geschätzt  wird.  Die
3  °/ 0  70  Millionenanleihe  wurde  von  dem  französischen
Bankenkonsortium  zu  97  1  2  übernommen  und  zu  99
1  Vgl  das  stenographische  Bulletin  der  Junisession  1903  der
Bundesversammlung  S.  551—572  (Ständerat)  und  S.  649—672  (Nationalrat ­
  und  Bereinigung  der  Differenzen).  Den  breitesten  Raum
nimmt  dort  die  Frage  ein,  ob  nicht  durch  Konversion  in  3'/•&gt;  statt
in  3%  die  hetr.Werte  weit  mehr  in  der  Schweiz  festgehalten  würden.