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Konversionen  —  ein  starker  Zuspruch  auf  nordamerikanische ­
  Eisenhahnbonds  herausgebildet,  an  dein  auch
das  schweizerische  Kapital  sich  lebhaft  beteiligt.  Überhaupt ­
  scheint  die  neueste  Phase  des  Ersatzes,  speziell
für  die  infolge  ihrer  Konversion  abandonnierten  4  °/ 0
Bahnanleihen,  eine  Schwenkung  des  schweizerischen  Anlagekapitals ­
  zu  höher  rentierenden,  aber  natürlich  zugleich ­
  auch  gewagteren  Investierungen  in  industriellen
und  spekulativen  Unternehmungen  zu  sein.  Es  mag  dafür ­
  insonderheit  hingewiesen  werden  auf  die  Gründung
der  beiden  Gesellschaften  für  nordamerikanische  Werte
in  Basel  und  Zürich,  sowie  auf  die  verschiedenen  grossindustriellen ­
  Anleihen  und  Konversionen  der  letzten  Zeit:
das  sind  Zufluchtsgelegenheiten  für  diejenigen  Kapitalbeträge, ­
  welche  der  Konversion  der  schweizerischen  Bahnanleihen ­
  von  4  auf  3  J / 4  und  3  %  nicht  folgen  wollen,
und  auf  höhere  Verzinsung,  wenn  auch  vielleicht  bei  verringerter ­
  Sicherheit,  halten.  Im  Augenblick  der  .Drucklegung ­
  dieser  Schrift  wird  bekannt,  dass  die  schweizerischen ­
  Grossbanken  zum  Ersatz  für  den  Entgang  der
schweizerischen  Bahnaktien  nordamerikanische  Bahnpapiere ­
  an  unsern  Schweizerbörsen  einzuführen  gedenken.
Das  alles  ist  der  natürliche  Gang  der  Dinge.  Wenn
dem  französischen  Kapital  die  Anlagen  in  der  Schweiz
auch  bei  massigem  Zins  immer  noch  Vorteil  bieten  und
wenigstens  momentan  Zusagen,  so  findet  das  dadurch  in
seinem  Zinseinkommen  beeinträchtigte  schweizerische
Kapital  seine  Rechnung  besser  bei  den  österreichischungarischen ­
  öffentlichen  und  den  nordamerikanischen
Eisenbahnwerten,  sowie  auch  bei  grossen  schweizerischen
und  fremden  Bank-  und  Industriewerten.  Diese  Wendung
ist  psychologisch  leicht  verständlich,  aber  deshalb  na-