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Volkswirtschaft  aus  begegnet,  ist  nun  aber  der,  dass
mit  diesen  niederverzinslichen  Anleihen  und  Konversionen ­
  unsre  Verschuldung  ans  Ausland  gewaltig  anschwillt, ­
  dass  unsere  Zahlungsbilanz  damit  dauernd
schwer  belastet  wird,  und  dass  darunter  unsre  Valuta
zu  leiden  hat.
Es  wird  dem  Verfasser  kaum  jemand  vorwerfen
wollen,  dass  er  diese  Faktoren  unterschätze  oder  zu
leicht  nehme.  Es  wäre  aber  sicherlich  eine  falsche  Rechnung ­
  und  übel  angebrachte  Scheu,  wenn  wir  nicht  trotzdem ­
  zugreifen  würden,  sobald  wir  zu  wirklich  günstigen
Bedingungen,  d.  h.  annähernd  zu  pari  und  unter  Stipulation ­
  der  Schweizer  Währung,  Geld  zu  3  %  vom  Ausland ­
  haben  können.
Dieses  billigere  fremde  Geld  ist  für  unsere  Staatsund ­
  Volkswirtschaft  nichts  anderes  als  unser  Betriebskapital. ­
  Indem  wir  die  uns  dargebotenen  fremden  Betriebsmittel ­
  da  nehmen,  wo  sie  am  vorteilhaftesten  zu
haben  sind,  dürfen  wir  bei  richtigem  Haushalten  und
Wirtschaften  auf  um  so  höheren  Ertrag  derselben
rechnen.  Unser  eigenes  Kapital,  so  weit  es  dadurch
entbehrlich  wird,  suchen  wir  um  so  intensiver  nutzbar
zu  machen,  sei  es  in  der  eigenen  Arbeit  und  Unternehmung ­
  oder  durch  höher  rentierende  Anlage  im  Ausland.
Wir  tun  damit  auf  dem  Kapitalmärkte  dasselbe,
was  wir  regelmässig  und  von  jeher  auf  dem  Gebiete
der  Warenproduktion  und  des  Konsums  getan:  Wir
brauchen  das  billige  fremde  Geld  ebensogut  wie  die
billigen  fremden  Rohstoffe,  Halbfabrikate  und  Lebensmittel, ­
  zum  vollen  Betrieb  unsrer  Staats-  und  Volkswirtschaft. ­
  Nicht  in  ihrer  Negation,  in  ihrer  Abweisung
oder  in  übermässiger  Zurückhaltung  liegt  die  richtige