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wenn  wir  uns  dadurch  (von  unproduktiven  Verwendungen
ganz  abgesehen)  zu  unnötigem  Produktionsaufwande  verleiten ­
  lassen,  unsere  Unternehmung  oder  unsere  Verwaltung ­
  mit  zu  starken  Gründungs-,  Bau-  und  Betriebskosten
belasten.  Der  mögliche  Missbrauch  des  billigen  Geldes
darf  uns  aber  nicht  vom  richtigen  Gebrauch  abhalten.
Die  stärkere  Belastung  unserer  Zahlungsbilanz  muss
normalerweise  ihren  Ausgleich  finden  in  vermehrter
Leistungsfähigkeit  der  Schweiz  auf  den  verschiedensten
Gebieten.
Wenn  wir  gerade  heute  wieder  ein  scharfes  Anziehen ­
  unseres  Pariser  Wechselkurses  erleben,  so  darf
auch  das  nicht  einseitig  unsern  vermehrten  Zinsverpflichtungen ­
  zugeschrieben  werden.  Diese  Verpflichtungen ­
  dürfen  überhaupt  nicht  überschätzt  werden.  Unsere
französische  Schuld  von  900  Millionen  Franken  bedingt
bei  einem  mittleren  Ertrage  von  3  */ 3  %  erne  Last  für
die  Schweiz  von  30  Millionen  Franken  per  Jahr,  während
die  Passivität  unseres  Handels  schon  allein  mit  Frankreich ­
  in  den  letzten  Jahren  das  drei-  und  vierfache  davon ­
  betrug.  Allerdings  verteilen  sich  unsre  Zinsverpflichtungen ­
  weniger  gleichmässig  auf  das  ganze  Jahr,  als
die  kommerziellen  Fälligkeiten.  Namentlich  sind  die
beiden  Semesterschlüsse  mit  je  ca.  8  Millionen  Franken
stark  belastet,  während  die  zwischenliegenden  Termine
sich  etwas  mehr  zersplittern.  Diesem  Punkte  wird  bei
künftigen  Anleihensnegoziationen  mit  dem  Auslande
mehr  Aufmerksamkeit  zu  schenken  sein.  Im  übrigen
enthält  gerade  der  Vergleich  unserer  Handelspassivität
mit  unsern  laufenden  Zinsverpflichtungen  einen  Fingerzeig ­
  dafür,  wie  der  Ausgleich  am  wirksamsten  gesucht
werden  muss.