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massigeres  Produkt  gibt.  Besonders  der  Umstand,
dass  man  ohne  Betriebsunterbrechung  mit  demselben
Ofen  eine  Reihe  von  Tagen  arbeiten  kann,  gegenüber
den  fortwährenden  Betriebsunterbrechungen  der  diskontinuierlichen ­
  Oefen,  und  der  wesentlich  geringere
Verbrauch  der  Elektroden  gibt  dem  kontinuierlichen
Ofen  ein  entschiedenes  Uebergewicht.
Die  Wärmeenergie  des  elektrischen  Ofens  wird
aus  den  Wasserkräften  durch  Turbinen  und  elektrische
Maschinen  gewonnen.  Man  rechnet  allgemein
die  Produktion  einer  Pferdestärke  im  Jahr  zu
1000  Kilo  Calciumcarbid.  Die  Kosten  einer  Pferdekraftstärke ­
  pro  Jahr  beeinflussen  demnach  ganz
wesentlich  die  Selbstkosten.
Das  im  elektrischen  Ofen  gewonnene  Carbid  wird
nun  in  Stücke  von  passender  Grösse  zerkleinert.  Bei
schlechten  Qualitäten  jedoch  kommt  es  häufig  vor,
dass  das  Carbid  in  Staub  und  in  zu  kleine  Stücke
zerbröckelt,  so  dass  es  für  die  Verwendung  in  manchen
Acetylenapparaten  unbrauchbar  wird.  Schliesslich
wird  das  Material,  weil  es  sehr  hygroskopisch  ist,  in
hermetisch  verschlossenen  Blechbüchsen  von  50,  resp.
100  Kilo  Gehalt  verpackt  und  versandt.
Aus  dem  Calciumcarbid  wird  nun  durch  Berührung ­
  mit  Wasser  das  Acetylen  gewonnen,  und  zwar
wird  für  ein  gutes  brauchbares  Carbid  eine  Gasausbeute ­
  von  290  Liter  pro  1  Kilo  Carbid  garantiert.
Bevor  jedoch  das  Gas  zur  Verbrennung  gelangt,  muss
es  gereinigt  werden,  um  Ammoniak,  Schwefelwasserstoff, ­
  Phosphorwasserstoff  und,  soweit  vorhanden,
Siliciumwasserstoff,  sowie  andere  Unreinlichkeiten  aus
den  Rohmaterialien,  aus  denen  das  Carbid  gewonnen
wurde,  auszusondern.  Diese  Unreinlichkeiten  machen
sich  durch  Rosten  der  inneren  Teile  des  Generators
bemerkbar.  Russ,  Verstopfen  der  Brenner,  unan-