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genehme  Gerüche,  Verminderung  der  Leuchtkraft
sind  weitere  Folgeerscheinungen  der  Unreinlichkeiten,
die  sich  aber  durch  sachgemässe  Reinigungsmassen
und  Konstruktionen  bequem  und  vollständig  entfernen
lassen  und  dadurch  die  Unannehmlichkeiten,  die  früher
dem  Acetylenlicht  anhafteten,  beseitigen.  Zugleich
werden  dadurch  Nachteile  in  sanitärer  Beziehung  vermieden, ­
  so  dass  das  Acetylenlicht,  unter  diesen  Voraussetzungen, ­
  als  ein  vollgiltiger  Ersatz  für  andere
Beleuchtungsarten  angesehen  werden  kann.  Die
kühnen  Hoffnungen  allerdings,  die  man  in  der  Mitte
der  90er  Jahre  hegte,  dass  nämlich  das  Acetylen  infolge ­
  der  Einfachheit  seiner  Erzeugung,  wegen  der
Unabhängigkeit  von  einer  zentralen  Produktion,  sowie
wegen  seiner  Teilbarkeit  das  Petroleum  verdrängen
würde  und  durch  eine  nationale  Industrie  die  Einfuhr
von  Petroleum  überflüssig  machen  würde,  haben  sich
aus  zwei  Gründen  nicht  erfüllt.  Einmal  ist  Deutschland ­
  an  natürlichen  Wasserkräftan  zu  arm  und
zweitens  ist  eine  technisch  ökonomische  Konstruktion
einer  tragbaren  Acetylenlampe,  zum  Teil  wegen  der
Schwierigkeiten  einer  rationellen  Reinigung  im  Kleinen
und  wegen  der  unangenehmen  Nach  Vergasung,  noch
nicht  gelungen.  Trotzdem  hat  das  Acetylenlicht
wegoèi  seiner  spezifischen  Eigenschaften  ein  ganz  besonderes ­
  Verwendungsgebiet,  zumal  da  auch  die
Kosten  desselben  von  denen  der  übrigen  Beleuchtungsarten ­
  nicht  wesentlich  ab  weichen  Eine  sehr  grosse
Zukunft  scheint  das  gelöste  Acetylen  zu  haben,  insofern, ­
  als  es  nach  allen  Veröffentlichungen  und  Versuchen ­
  tatsächlich  mit  dem  Petroleum  konkurrieren  kann.
Nachstehende  Tabelle  möge  einen  ungefähren
Ueberblick  über  die  Brennkosten  (excl.  der  Amortisation, ­
  Verzinsung,  Reparaturen  für  die  Installation)
geben: