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Lichtstärke  der  Brenner  (A)  an,  die  senkrechten
Linien  ||  die  Kosten  pro  Lichteinheit  (B),  sodass  das
Rechteck  aus  A  und  B  ein  Mass  für  die  Kosten  (C)
pro  Flamme  und  Brennstunde  gibt.  Der  Inhalt  des
Rechteckes  A.  B.  ist  der  Uebersichtlichkeit  halber
noch  einmal  als  Längenmass  |_  von  der  Nullinie  aus
abgetragen  worden.
Die  Einführung  eines  rationellen  Acetylenglühlicntes
  würde  jedenfalls  wesentlich  zur  weiteren  Verbreitung ­
  dieser  Beleuchtungsart  beitragen,  jedoch  sind
bis  jetzt  noch  technische  Schwierigkeiten  zu  überwinden ­
  gewesen.  Erst  in  allerneuester  Zeit  scheint
man  der  Hindernisse  Herr  geworden  zu  sein,  sodass
das  Acetylenlicht  um  das  2,  4  fache  billiger  sich  stellen
würde  als  jetzt.  Der  Preis  von  35  Pfg.  pro  Kilo  Carbid  ist
der  Durchschnittsengrospreis  in  den  Hauptentwicklungsjahren ­
  1898  und  1899,  der  Preis  von  26  Pfg.  pro  Kilo
ergibt  sich  gegenwärtig  im  allgemeinen  im  Detail
loco  Apparat.  Bei  grösseren  Bezügen  stellt  sich  der
Preis  noch  billiger  (vergleiche  auch  Abschnitt  IV).
Jedenfalls  ist  aus  vorstehender  Tabelle  zu  ersehen, ­
  dass  das  Acetylenlicht  mit  anderen  Beleuchtungsarten, ­
  speziell  mit  der  Petroleumbeleuchtung
konkurieren  kann,  wenn  auch  eine  vollkommene  Verdrängung ­
  des  Petroleums  wegen  obengenannter
Schwierigkeiten  nicht  zu  erwarten  steht.
Die  Verwendung  des  Acetylens  für  Arbeitsübertragung ­
  zu  motorischen  Zwecken  ist  vom  thermodynamischen ­
  Standpunkte  aus  weit  rationeller  als
jede  andere  Kraftübertragung,  von  der  Kohle  aus
gerechnet,  wiewohl  der  mechanische  Wirkungsgrad
anderer  Energieübertragungsformen  wesentlich  höher
ist.  Jedoch  der  Preis  des  Calciumcarbids  und  damit
auch  der  des  Acetylens  macht  in  praxi  irgend  welche
Verwendung  zu  motorischen  Zwecken  unmöglich.