36

zu  Grunde  liegt,  da  man  sehr  schnell  schon  die  Fehler
erkannte  und  die  neuen  Oefen  einführte.  Zu  beachten
ist  noch,  dass  ein  Zuschlag  für  Abschreibungen  des
Anlagekapitals  in  Rechnung  zu  stellen  ist,  wenn  man
die  Selbstkosten  dieser  Fabrik  mit  denen  in  Meran
vergleichen  will.
Die  mit  römischen  Ziffern  bezeichnten  Angaben
beziehen  sich  auf  das  Meraner  Werk  und  sind  bereits
in  L’éclairage  électrique  1899  veröffentlicht.  Die  Zahlen
sind  in  Mark  umgerechnet  und  abgerundet  worden
Der  Vollständigkeit  halber  und  zum  Zwecke  des  Vergleichs ­
  mit  den  übrigen  Angaben  erschien  eine  Wiederholung ­
  an  dieser  Stelle  angebracht.  Bei  den
Werken,  die  mit  den  modernsten  Einrichtungen  versehen ­
  sind,  soll  sich  jetzt  der  Herstellungspreis  auf
100—120  M.  pro  Tonne  excl.  Verpackung  aber  einschl.
Amortisation  stellen.
Es  ist  sehr  zu  bedauern,  dass  über  dies  sehr
wichtige  und  lehrreiche  Kapitel  der  Selbstkosten
ausserordentlich  schwer  detaillierte  Angaben,  wenigstens
aus  der  letzten  Zeit,  zu  erhalten  sind.  Dazu  kommt
noch,  dass  dies  wenige  Material  lückenhaft  ist  oder
wenigstens  wegen  der  Verschiedenheit  der  Zusammenfassung ­
  selten  direkte  Vergleiche  zulässt  Jedenfalls
zeigen  aber  auch  diese  wenigen  Zahlen  schon  zweierlei, ­
  erstens,  wie  verschiedenartig  sich  die  Selbstkosten
gestalten  können  und  wie  verhängnisvoll  es  demnach
für  den  Unternehmer  werden  kann,  wenn  er  den
schematischen  Voranschlägen,  die  schon  im  Jahre  1897
mit  80—120  M.  pro  Tonne  rechneten,  folgt;  zweitens,
welchen  Einfluss  die  Leistungsfähigkeit  der  Oefen
und  ganz  allgemein  die  technische  Vollkommenheit
der  Einrichtungen,  der  Grad  der  Beschäftigung  der
Fabrik  auf  die  Selbstkosten  und  damit  auf  den  Gewinn
ausübt.  Nach  alle  diesem  ist  es  also  wünschenswert,