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ausgeführt  und  von  eingeschulten  Kräften  überwacht
werden.
Nicht  so  günstig  liegen  die  Verhältnisse  bei
kleineren  Apparaten,  die  nur  einzelne  Gehöfte  etc.
mit  Licht  versorgen.  Sie  sind  zum  Teil  von  recht
unbefugten  Händen  und  alsdann  der  Konkurrenz  wegen
billig,  aber  schlecht  gebaut,  sie  werden  unsachgemäss
durch  Landleute,  Hausknechte  behandelt  und  haben
deshalb  auch  zu  zahlreichen  Unglückställen  Veranlassung ­
  gegeben.
Absolut  unbrauchbar  haben  sich  bis  jetzt  die
tragbaren  Hauslampen  erwiesen.  Konstruktionsschwierigkeiten, ­
  sowie  die,  das  Gas  zu  reinigen  und  die
Nachvergasung 1 )  zu  verhindern,  sind  bis  jetzt  nicht  zu
überwinden  gewesen,  wiewohl  eine  rationelle  Tischlampe ­
  eine  ausserordentliche  Verbreitung  Anden  und
somit  eine  ganz  wesentliche  Steigerung  des  Carbidkonsums
  herbeiführen  könnte.  Die  geringen  Anlagekosten ­
  einer  einfachen  Lampe  würde  niemand  scheuen,
dem  es  auf  die  Lichtstärke  seiner  Beleuchtung  ankommt, ­
  dagegen  spielt  die  Höhe  der  Kosten  einer
Hausanlage  oder  eines  Hausanschlusses  an  das  Rohrnetz ­
  einer  Zentrale  eine  ganz  wesentliche  Rolle,  besonders ­
  für  die  Bevölkerung  des  flachen  Landes.  Der
einfache  Mann  ist  nicht  genügend  finanziell  geschult,
auch  meist  überhaupt  nicht  in  der  Lage,  eine  grössere
Ausgabe  zu  machen,  die  sich  erst  allmählich  durch
Ersparnisse  im  Betriebe  rentiert.  Dazu  kommt
noch  ein  psychologisches  Moment:  Die  sprichwörtliche
Abneigung  des  Landmannes  gegen  alles  Fremde,  ganz
besonders  aber  gegen  die  gefährliche  Acetylenbe-1
 )  Trotz  der  unzähligen  Patentanmeldungen,  die  die  Acetylenindustrie ­
  aufzuweisen  hat,  ist  noch  kein  Versuch  bekannt  geworden, ­
  die  Nacvergasung  durch  Anwendung  von  Absorptionsflüssigkeiten ­
  zu  umgehen.