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In  gleicher  Weise  konnte  auch  das  Carbidwerk,
das  die  Portlandzementfabrik  Lauffen  a.  N.  im  Jahre
1898  mit  170  000  M.  (Buchwert  in  der  Bilanz)
baute  und  im  April  1900  in  Betrieb  nahm,  seine  Produktion ­
  nicht  vollkommen  entwickeln,  weil  die  Preise
bereits  derartig  gedrückt  waren,  dass  an  einen  Gewinn
nicht  zu  denken  war.  Das  Defizit  der  Carbidfabrik
(vergl.  Geschäftsberichte  und  Bilanzen)  betrug  im  ersten
Jahr  8  662  M.,  im  zweiten  Betriebsjahre  6  703  M.
Der  Betrieb  wurde  dann  infolge  der  durch  das  Syndikat ­
  vorgeschriebenen  Produktionseinschränkungen
eingestellt,  die  Fabrikationsquote  später  an  eine  andere
Fabrik  verkauft.  Wenn  hier  die  Hoffnung  auf  Gewinn
die  Veranlassung  zur  Gründung  der  Carbidfabrik  war,
so  waren  bei  der  Holzindustrie-Aktiengesellschaft  Lechbruck ­
  die  gedrückten  Verhältnisse  ihres  bisherigen
Absatzgebietes  der  Grund,  einen  anderen  Produktionszweig, ­
  das  Carbid,  aufzunehmen.  Das  Kapital  wurde
Ende  1898  von  325  000  M.  auf  1  100  000  M.  erhöht.
Die  Produktion  begann  im  Jahre  1900  mit  einem
Probebetrieb,  ohne  dass  es  gelang,  die  garantierten
Leistungen  zu  erreichen.  Die  Folge  war,  dass  das
erste  Jahr  mit  einem  Minus  von  41  586  M.  (vergl.
Bilanz)  endete;  auch  im  zweiten  Jahre  konnte  der
Probebetrieb  noch  nicht  abgeschlossen  werden,  die
Produktion  betrug  laut  Geschäftsbericht  statt  1,5  Mill.
Kilogramm  nur  516  785  Kilogramm,  das  zweite  Jahr
schloss  laut  Bilanz  mit  einem  Minus  von  31  339  M.
ab.  Nachdem  nun  endlich  der  normale  Betrieb  im  dritten
Jahr  aufgenommen  wurde,  musste  nach  7  Monaten
des  laufenden  Rechnungsjahres,  am  1.  Mai  1902,  infolge ­
  Syndikatsverfügung  die  Produktion  eingestellt
werden.  Das  Jahr  brachte  ein  Minus  von  23  562  M.
(vergl.  Bilanz).  Jedoch  standen  diesen  dreijährigen
Verlusten  von  in  Summa  96  487  M.,  eine  Einnahme