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Leider  ist  es  nicht  möglich  gewesen,  diese  recht
interessante  Zusammenstellung  derartig  zu  vervollständigen, ­
  wie  es  wohl  wünschenswert  gewesen  wäre.
Die  Häufigkeit  des  Firmenwechsels,  die  Verschiedenartigkeit ­
  der  Rechtsformen,  unter  welchen  die  Transaktionen ­
  vorgenommen  wurden,  der  Wechsel  der
Namen,  die  Unvollständigkeit  der  ausländischen  Aktien-Handbücher,
  die  mangelhaften  Auskünfte,  die  die  ausländischen ­
  Handelsregister  erteilen  und  last  not  least
die  Zurückhaltung,  ja  sogar  das  Misstrauen,  das  allen
diesen  Recherchen  entgegengebracht  wird,  haben  diese
kleine  Zusammenstellung  ganz  ungemein  erschwert.
Auch  die  Literatur  bringt  so  gut  wie  gar  nichts  darüber ­
  und  das  wenige  ist  unzuverlässig  oder  doch
nur  mit  der  grössten  Vorsicht  aufzunehmen.  Dazu
kommt  noch,  dass  die  oben  angeführten  Zahlen  keinen
vollständigen  Einblick  in  die  Carbidindustrie  selbst
gewähren.  Ein  grosser  Teil  der  Werke  hat  andere
Fabrikate  aufgenommen,  die  die  Produktion  des
Carbids  weit  überragen.  Bei  anderen  Firmen  ist  der
Betrieb  des  Elektrizitätswerkes  und  die  Licht-  und
Kraftabgabe  der  Hauptzweck,  bei  anderen  wieder
überragt  der  Zwischenhandel  und  Vertrieb  des  Carbids
die  eigentliche  Produktion  ganz  wesentlich.
Die  Allgemeinheit  dieser  Erscheinung  ist  mit  der
schlechten  Geschäftslage  zu  erklären.  Die  meisten
Firmen  mussten  eben  ein  anderes,  lukrativeres  Gebiet  für
ihre  Betätigung  suchen;  daher  ist  es  auch  erklärlich,
dass  irgend  welche  Gründungen  in  den  nächsten  Jahren
nicht  vorkamen.
Erst  im  Jahre  1903  entstanden  in  Deutschland
2  neue  Werke,  trotzdem  die  meisten  Carbidfabriken
unbeschäftigt  waren.  Es  waren  dies  die  beiden  Werke
Brandenburg  mit  1400  PS.  das  von  einer  Gesellschaft ­
  mit  beschränkter  Haftung  mit  120  000  M.