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sammenbruch  der  norwegischen  Gesellschaft  Aktieselskabet
  Carbidindustrie  Sarpsborg  übernommen.  Das
Carbidwerk  Deutsch-Matrei  ist  von  einer  besonderen
Aktiengesellschaft  mit  400  000  Kronen  deutschen  Geldes
übernommen  worden.  Diese  Aktiengesellschaft  gehört ­
  auch  jetzt  noch  dem  Concern  der  Muttergesellschaft ­
  an.
Fernei  hin  beteiligte  sich  ein  Berliner  Bankinstitut
an  der  Acetylengas  -  Aktiengesellschaft  Wien  mit  der
Carbidfabrik  in  Meran.  Die  Frankfurter  Zeitung  meldete
am  28.  Mai  1899,  dass  das  betreffende  Geldinstitut
für  720  000  Kronen  Prioritätsaktien  der  Wiener  Gesellschaft ­
  übernommen  habe.  Die  Bank  war  schon  vorher
durch  Gewährung  eines  Kredits  von  300  000  Kronen
engagiert  gewesen,  sonst  würde  sie  bei  der  ausserordentlich ­
  ungünstigen  Lage  der  Acetylengasgesellschaft
nicht  diese  Summe  von  neuem  investiert  haben.  Von
diesen  720  000  Kronen  Vorzugsaktien  sind  600  000  in
Oesterreich  abgesetzt  worden,  120  000  Kronen  Aktien
befinden  sich  noch  in  Händen  der  Gesellschaft.
In  gleicher  Weise  scheint  auch  die  Elektrizitäts-Aktiengesellschaft
  Helios,  Coin,  stark  beteiligt  gewesen
zu  sein,  weil  ihr  Direktor  Coerper  Aufsichtsratsmitglied
der  Acetylengasgesellschaft  wurde.  Bestärkt  wird
diese  Annahme  dadurch,  dass  das  Kreditorenkonto
710  000  Kr.  (Aktien  1400  000  Kr.)  führt,  was  wohl
hauptsächlich  den  elektrischen  Lieferungen  zuzuschreiben ­
  ist.  Ermöglicht  wurde  diese  Kreditgewährung
durch  die  Vermittlung  des  betr.  Berliner  Bankinstitutes,
das  der  Elektrizitätsaktiengesellschaft  Helios  eng  liiert
ist.  Etwas  absolut  sicheres  liess  sich  jedoch  leider
nicht  in  Erfahrung  bringen.  Bemerkt  sei  noch,  dass
die  Fabrik  zu  Meran  im  Jahre  1901/02  eine  Einnahme
von  75  000  Fl.  aus  dem  Syndikatsgewinn  und  der
Produktionsablösung  hatte.