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Die  ganz  ausserordentlich  geringe  Beteiligung  von
Siemens  &amp;  Halske  an  dem  Carbidwerk  in  Langenthal,
das  1900  abbrannte,  ist  durch  die  Deckung  mit  der
Versicherungssumme  ohne  Schaden  abgelaufen.
Am  meisten  von  allen  deutschen  Firmen  hat  sich
die  Elektrizitäts  -  Gesellschaft  vorm.  Schuckert,  Nürnberg, ­
  an  ausländischen  Carbidwerken  beteiligt.  Die
Beteiligung  an  der  Bosnischen  Elektrizitäts-Gesellschaft ­
  Jaice  ist  im  allgemeinen  nicht  ungünstig  abgelaufen. ­
  Diese  Gesellschaft  wurde  mit  6  000  000  Kr.
Aktienkapital  gegründet.  Hiervon  übernahm  die
Leipziger  Bank  4  Millionen,  Schuckert  2  Millionen
Kronen,  ausserdem  Lieferungen  auf  Kredit  von
2,8  Millionen.  Besonderer  Umstände  wegen  übernahm
Schuckert  dann  die  Beteiligung  der  Leipziger  Bank
mit  15  pCt.  Aufschlag.  Ende  1901  erwarb  ein  süddeutsches ­
  Konsortium  mit  dem  Sitz  in  München  die
Aktien  von  Jaice  zum  Parikurs.  Die  Kreditschuld
der  bosnischen  Elektrizitätsgesellschaft  an  Schuckert
war  inzwischen  bis  auf  J  267  000  M.  beglichen.  Durch
den  Verlust  von  15%  beim  Verkauf  der  Aktien  wurde  der
sehr  reichliche  Baugewinn  etwas  geschmälert.  Das
Aktienkapital  der  bosnischen  Elektrizitätsgesellschaft
ist  jetzt  auf  1  Million  Kronen  zusammengelegt  worden.
Eine  Dividende  wurde  seit  1899  nicht  mehr  erzielt.
Fernerhin  beteiligte  sich  die  Elektrizitäts  -  Gesellschaft ­
  vorm.  Schuckert  an  der  Aktieselskabet  Hafslund.
Das  Werk  wurde  mit  3  Millionen  Kronen  Aktienkapital ­
  und  1%  Millionen  Kronen  Hypothekenobligationen ­
  gegründet.  Von  diesem  Kapital  übernahm ­
  die  Schuckert-Aktiengesellschaft  300  000  Kronen
und  ihre  Tochter-Gesellschaft,  die  Continentale  Gesellfür
  elektrische  Unternehmungen,  800  000  Kronen.  Am
1.  Juli  1900  übernahm  die  Nürnberger  Firma  den
Betrieb  des  Carbidwerkes  auf  eigene  Rechnung.  Das