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Als  ein  weiteres  Mittel,  um  den  beabsichtigten
Import  zu  bekämpfen,  für  den  in  erster  Linie  Amerika
in  Frage  kam,  wurden  besondere  Vergünstigungen
betreffs  der  Emballage  bewilligt.  Die  vom  Syndikat
aufgegebenen  Preise  verstanden  sich  einschliesslich
Verpackung.  Dieselbe  wurde  aber  mit  2  M.  pro  100  kg
bei  Rücklieferung  franco  Werk  gutgeschrieben.  Infolgedessen ­
  erniedrigte  sich  der  tatsächliche  Preis  um
ca.  lO°/o.  Eine  Rücksendung  der  Emballage  nach
Amerika  war  aber  ausgeschlossen,  weil  die  Frachtkosten ­
  dorthin,  nach  Raummass  berechnet,  viel  zu
hoch  waren.  Aber  auch  für  Deutschland  war  diese
Vergütung  für  die  Verpackung  vielfach  illusorisch.
Jedenfalls  ist  das  Heranziehen  der  Emballage  charakteristisch ­
  dafür,  dass  der  Kampf  bis  aufs  Blut  geführt
wurde.
Mit  den  übrigen  europäischen  Syndikaten  wurden
Abkommen  dahin  getroffen,  dass  die  französische  und
schwedische  Gruppe  nicht  nach  Deutschland  lieferte.
Mit  dem  österreichischen  Syndikat  wurde  eine  Sonderabmachung ­
  getroffen,  auf  Grund  deren  dieser  Vereinigung ­
  eine  gewisse  Einfuhrsquote  zugestanden  wurde.
Den  übrigen  Konsum  von  Deutschland  teilen  die
deutschen,  norwegischen  und  schweizerischen  Werke
unter  sich.
Das  Abkommen  mit  der  Union  Carbide  Comp,
und  den  Kanadischen  Werken  wurde  Herbst  1902
(vergl.  Tabelle  II)  getroffen.  Dafür,  dass  Amerika  auf
die  Einfuhr  nach  Deutschland  verzichtete,  wurden  ihm
gewisse  Konzessionen  auf  dem  Weltmarkt  zugestanden.
Die  Importziffer  Frankreichs  im  Jahre  1903  (vergleiche
Tabelle  III)  scheint  auf  einem  Kontraktbruch  zu  beruhen; ­
  jedenfalls  hat  das  Kaiserlich  statistische  Amt,
als  diese  Zahl  bezweifelt  wurde,  Recherchen  angestellt,
die  zu  demselben  Ergebnis  führten.  Was  den  Import
Wange  mann,  Die  Calciumcarbidindustrie.  ß