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lungen,  sich  im  Laufe  der  Zeit  das  volle  Vertrauen
nicht  nur  seiner  Angehörigen,  sondern,  was  noch  weit
schwieriger  ist,  auch  der  Konsumenten  zu  erwerben,
wiewohl  auf  der  anderen  Seite  nicht  abzustreiten  ist,
dass  das  Syndikat  sich  selbst  und  die  gesamte  Carbidindustrie
  dadurch  sehr  schädigt,  dass  es  durch  seine
Verträge  gezwungen  ist,  manche  Werke  jetzt  noch
über  Wasser  zu  halten,  die  beim  freien  Wettbewerbe
schon  längst  ausgeschaltet  worden  wären.  Das  Syndikat ­
  musste  aber  bei  seiner  Gründung  darauf  bedacht
sein,  sämtliche  Werke  in  sich  aufzunehmen.
5.  Die  Entwicklung  des  Marktes  zur  Zeit
des  zweiten  Syndikates.
Infolge  der  Vorverhandlungen  für  das  zweite
Syndikat  zu  Ende  des  Jahres  1901  hielten  die  Fabrikanten ­
  mit  ihrer  Ware  zurück,  um  sie  erst  nachher
zu  höheren  Syndikatspreisen  loszuschlagen.  Infolgedessen ­
  ziehen  die  Preise  Ende  1901  an  und  springen
am  1.  Dezember  durch  Syndikatsbeschluss  auf  32  Mk.
ab  Einbruchstelle  (loco  Berlin  33,50  Mk.)  (vergl.
Tabelle  I).
Infolge  des  strengen  Vorgehens  gegen  die  Zwischenhändler ­
  wurde  von  drei  Carbidhandelsfirmen  amerikanische ­
  Ware  herangezogen.  Der  Import  dieser
Ware  wurde  dadurch  erleichtert,  dass  einige  Syndikatsfirmen ­
  bei  der  Wiederaufnahme  des  Betriebes
ungelernte  Arbeiter  und  Werkmeister  einstellen  mussten
und  deshalb  die  Qualität  des  Carbids  bei  mehreren
Fabriken  in  der  allerersten  Zeit  zuweilen  minderwertig ­
  war.  Günstig  wurde  der  Absatz  der  amerikanischen ­
  Ware  weiter  dadurch  beeinflusst,  dass  die
Zwischenhändler  nicht,  wie  bei  der  Syndikats  ware,
an  bestimmte  Verkaufspreise  gebunden  waren.  Dagegen ­
  wirkten  2  Momente  ungünstig:  der  Bezug  nur