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verhältnismässig  kurzer  Zeit  den  Carbidmangel  behob,
ganz  besonders  aber,  dass  es  ihn  nicht  durch  eine
Preissteigerung  ausnützte.  Im  Frühjahr  1903,  als  das
Lichtbedürfnis  abnahm,  war  das  Syndikat  gezwungen,
seine  Preise  um  ca.  3  Mk.  zu  reduzieren,  weil  bei
dem  geringen  Konsum  die  Produktion  der  Outsider
weit  mehr  ins  Gewicht  fiel.  Als  solche  sind  Gurtnellen
  (Züricher  Carbidgenossenschaft),  Paternion
(Krain)  das  Brandenburgische  Carbidwerk,  sowie  in
Ungarn  Jadvölgy  zu  nennen.  Seitdem  hat  sich  die
Marktlage  bis  Ende  1903  in  keiner  Weise  verändert.
Es  erscheint  fraglich,  ob  das  Syndikat,  da  es  schwerlich ­
  gewinnbringende  Preise  halten  kann,  das  Frühjahr ­
  1904  überstehen  wird.  Das  verringerte  Lichtbedürfnis ­
  wird  eine  weitere  Preisreduktion  in  Anbetracht ­
  des  Entstehens  neuer  grosser  aussenstehender
Fabriken  erforderlich  machen.  Die  hohen  Frachtkosten ­
  bis  zur  Einbruchstelle  werden  den  ausländischen
Fabriken  dann  kaum  noch  einen  Gewinn  lassen.  Mit
der  Einführung  eines  Zolles  würde  jedenfalls  das
Schicksal  des  Syndikats  besiegelt  sein,  da  die  inländischen ­
  Fabriken  dann  kein  Interesse  haben,  mit
den  ausländischen  konform  zu  gehen,  ln  diesem
Falle,  aber  auch  nur  in  diesem  Falle,  können  wir
auf  das  Entstehen  eines  deutschen  Carbidsyndikates
rechnen.