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ist.  So  manche  kleine  Beleuchtungsanlage  ist  in  den
letzten  Jahren  für  Elektrizität  ausgeführt  worden,  die
technisch  und  ökonomisch  besser  für  Acetylen  ausgeführt ­
  worden  wäre.  Aber  hier  kommt  in  doppelter
Beziehung  die  eminente  Kapitalkraft  der  Elektrizitätsindustrie ­
  in  Betracht.  Sie  ist  erstens  in  der  Lage,
ein  über  ganz  Deutschland  ausgedehntes,  engmaschiges
Netz  von  eigenen  Vertretungen  und  Filialen  zu  unterhalten, ­
  die  durch  fortwährende  Besuche,  persönliche
Verbindungen  und  dergleichen  eine  ganz  ausserordentlich ­
  rege  und  wirksame  Propaganda  machen.
Dieser  persönliche  Einfluss  ist  bei  der  Bevölkerung  des
flachen  Landes  sehr  oft  entscheidend  und  ausschlaggebend. ­
  Noch  viel  wichtiger  ist  aber  die  Kapitalkraft
der  Elektrizitätsindustrie  beim  Bau  kleiner  Zentralanlagen. ­
  Sie  kann  den  städtischen  Behörden  durch
günstigere,  langfristige  Zahlungsbedingungen  entgegenkommen
  und  durch  Stellung  grösserer  Kautionen  die
Einhaltung  ihrer  Garantien  sichern.  Alle  diese  günstigen
Momente  fallen  bei  der  Acetylenindustrie  weg.  Besondere ­
  Umstände,  welche  eine  Investierung  grösserer
Kapitalien  in  der  Acetylenindustrie  veranlassen  würden,
sind  nicht  zu  erwarten.  Und  selbst  für  diesen  Fall
würde  ein  derartiger,  teurer  Vertreterapparat,  wie  ihn
die  Elektrizitätsindustrie  unterhält,  wegen  des  zu  geringen ­
  Umsatzes  der  einzelnen  Acetylenapparatefabriken ­
  nicht  lohnen.  Nach  alle  diesem  ist  eine
Besserung  der  Lage  der  Acetylenindustrie  und  somit
eine  besondere  Steigerung  des  Carbidkonsums  nicht
zu  erwarten.
Wesentlich  günstiger  würden  sich  jedoch  die  Verhältnisse ­
  gestalten,  wenn  die  Konkurrenz  zwischen
Elektrizität  und  Acetylen  in  ein  gemeinsames,  friedliches ­
  Zusammenarbeiten  umgewandelt  würde.  Dies
wäre  im  Interesse  der  Konsumenten  wie  auch  der