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fertigt,  als  der  eventuellen  Erhöhung  der  Carbidpreise
um  den  Zoll  eine  Herabsetzung  dieser  Preise  in  absehbarer ­
  Zeit  gegenüberstehen  wird,  die  sich  aus  der
Tendenz,  kleinere  Werke  mit  kleinen  Konsumgebieten
zu  gründen,  alsdann  durch  die  Herabminderung  der
Transportkosten  ergibt.  (Vergl.  Abschnitt  II.)  Ganz
allgemein  wird  aller  Wahrscheinlichkeit  nach  die  neu
sich  entwickelnde  Industrie  unter  günstigeren  Bedingungen ­
  und  deshalb  billiger  produzieren  können
als  bisher,  denn  einmal  sind  nicht  unwesentliche  technische ­
  Verbesserungen,  besonders  beim  elektrischen
Ofen,  gemacht  worden,  dann  aber  ist  man  auch,  nachdem ­
  die  Gründungswut  zu  Eude  der  neunziger  Jahre
verrauscht  ist,  auf  Grund  der  damals  gemachten  Erfahrungen ­
  vorsichtiger  geworden.
Aber  noch  ein  anderer  wichtiger  Punkt  spricht
für  die  Einführung  des  Zolles,  und  das  sind  die
Arbeiterverhältnisse.  Bisher  waren  die  Arbeiter  einzelner ­
  Werke  nur  einen  Teil  des  Jahres  beschäftigt
und  mussten  den  übrigen  Teil  anderweitig  Arbeit
suchen.  Die  Unsicherheit  in  den  Erwerbsverhältnissen
ruiniert  die  Wirtschaft  einer  Arbeiterfamilie  mehr,  als
der  kümmerlichste  Hungerlohn,  und  wenn  durch  Einführung ­
  eines  Zolles  erreicht  würde,  dass  die  deutschen
Carbidfabriken  voll  beschäftigt  wären  und  deshalb
ihren  Arbeitern  eine  ständige  Erwerbsgelegenheit  bieten
würden,  so  würde  dieser  Umstand  entschieden  für  den
Zoll  sprechen.
Allerdings  darf  man  einen  Punkt  nicht  ausser
Acht  lassen.  Die  Elektrizitätsindustrie  hat  wegen  der
Einrichtung  von  Carbidfabriken  ein  sehr  grosses
Interesse  an  deren  Gründung.  Sie  ist  es  auch  zum
grossen  Teil,  die  die  Anlage  solcher  Fabriken  seinerzeit ­
  forciert  hat,  wenn  auch  die  bona  tides  bei  manchen
Elektrizitätsfirmen  gar  nicht  in  Zweifel  zu  ziehen  ist.