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Die  Elektrizitätsbranche  ist  wegen  ihrer  Kapitalkraft
ein  dämonisches  Agens.  Und  auch  jetzt  resp.  in  Zukunft ­
  ist  die  Gefahr  nicht  abzuleugnen,  dass  sie
wiederum  ihr  Uebergewicht  in  die  Wagschale  wirft,
so  dass  ein  Ueberpendeln  über  die  Gleichgewichtslage
zwischen  Produktion  und  Konsum  die  Folge  wäre.
Diese  Gefahr  allein  würde  einer  ruhigen  und  natürlichen ­
  Entwicklung  einer  nationalen  Carbidindustrie  im
Wege  stehen.
Wesentlich  schwieriger  gestaltet  sich  nun  die
Beurteilung  der  Verhältnisse  bei  der  letzten  Interessentengruppe, ­
  die  von  denjenigen  Fabriken  gebildet
wird,  die  mit  deutschem  Geld  im  Auslande  gegründet
worden  sind.  Die  Untersuchung  wird  sehr  erleichtert,
wenn  man  die  privat  wirtschaftliche  Gestaltung  der
Verhältnisse  von  der  volkswirtschaftlichen  streng
scheidet.
Ohne  Frage  wird  der  Carbidkonsum  Deutschlands
zunächst  im  Inlande  gedeckt  werden  und  die  ausländischen ­
  Fabriken  kommen  nur  für  den  Restbetrag
von  7400  tons  in  Frage,  wenn  nämlich  sämtliche
inländische  Werke  sofort  die  Carbidproduktion  im
vollen  Umfange  aufnehmen  würden.  Dieses  würde
allerdings  für  die  ausländischen  Fabriken  der  allerungünstigste ­
  Fall  sein.  Er  muss  aber  der  nachstehenden ­
  Betrachtung  logischer  weise  zu  Grunde  gelegt
werden,  da  er  möglich,  wenn  auch  nicht  wahrscheinlich ­
  ist.  Für  die  Lieferung  dieser  7400  tons  kämen
in  erster  Linie  diejenigen  Fabriken  in  Betracht,  welche
bisher  nach  Deutschland  geliefert  haben,  wiewohl  nicht
abzustreiten  ist,  dass  bei  dem  voraussichtlichen  Zusammenbruch ­
  des  Syndikats,  infolge  des  Zolles,  ein
absolut  zwingender  Grund  hierzu  nicht  vorliegt.  Die
übrigen  Fabriken  des  Auslandes  nämlich  haben  einen
verhältnismässig  günstigen  Absatz,  und  deshalb  keine