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Veranlassung,  ein  neues  Konsumgebiet  mit  sehr  gedrückten ­
  Preisen  sich  erst  mühevoll  zu  erobern.  Die
Produktionsfähigkeit  der  jetzt  nach  Deutschland
liefernden  Fabriken  beträgt  rund  60000  tons,  ihre  tatsächliche ­
  Produktion,  soweit  Deutschland  in  Betracht
kommt,  im  Jahre  1903  laut  Einfuhrstatistik  14000  tons,
die  präsumptive  Produktion  nach  Einführung  des  Zolles
7400  tons.  Durch  die  Einführung  des  Zolles  würde
demnach  ihr  Carbidabsatz  in  Deutschland  von
14C00  1  ,  7400  1  ti  j  i  /.i.
6ÕÕÕÕ  =  4?  auf  6ÕÕÕÕ  =  8j  lhrer  Produkt,onslahigkeit
  herabgehen.  Da  nun  fast  sämtliche  Carbidwerke
die  Fabrikation  von  anderen  Produkten  in  grösserem
Massstabe  aufgenommen  haben,  so  dass  die  Carbidproduktion
  bei  den  verschiedenen  Anlagen  ca.  1 U— 2 U
der  Gesamtfabrikation  beträgt,  so  sind  die  obengenannten ­
  Ziffern  der  Carbidproduktion  bei  den  einzelnen
Fabriken  im  Verhältnis  von  l U—%  herabzusetzen,  um
ein  vollständiges  Bild  zu  geben.  Der  Sprung  von
auf  re8 P-  von  auf  ist  demnach ­
  nicht  so  gross,  dass  er  einen  völligen  Ruin  der
betreffenden  Fabriken  bedeuten  würde,  wiewohl  die
Schwierigkeiten,  mit  denen  die  Werke  jetzt  schon  zu
kämpfen  haben,  nicht  abzustreiten  sind.  Zu  bemerken
ist  noch,  dass  nicht  sämtliche  Fabriken,  die  jetzt  laut
Abmachungen  der  europäischen  Syndikate  nach
Deutschland  liefern,  von  deutschem  Kapital  gegründet
sind.  Wenn  man  von  der  Aluminiumindustrie  Neuhausen ­
  absieht,  die  bei  Einführung  eines  Zolles  ihre
Carbidproduktion  nach  ihrem  deutschen  Werke  Rheinfelden
  und  ihre  Aluminiumproduktion  nach  Neuhausen
verlegen  würde,  also  von  einem  Zoll  nur  so  weit
benachteiligt  würde,  als  Lend,  das  entsprechend
der  Kapitalserhöhung  der  Gesellschaft  bei  seiner