107 Die Bedeutung des Tausches im Arbeits- u. lvertbildungsprozeß der Tausch von Ware gegen Arbeit auftritt, der Vor teil eher auf seiten der Arbeit gewesen ist, als auf feiten des Kapitals. Vas letztere ist fast immer noch als das Arbeit werbende erschienen, und wenn seine Tewinnrate im vergleich zum Arbeitserträge des ein zelnen Arbeiters auch häufig übergroß erscheint, so wird man, den gänzlich freien Arbeitsvertrag vorausge setzt, immer nur ein absolutes, selten ein relatives Übergewicht konstatieren können. Vas erstere liegt in der Natur der Sache. Lin Schuhmacher hat täglich ein paar Stiefel angefertigt, und sein Nachbar erfindet eine Maschine, mit der in derselben Zeit 10 paar hergestellt werden können. Ersterer fürchtet die Konkurrenz und tritt als Arbeiter beim Erfinder ein. Auf wieviel Paar Stiefel hat er dann da eigentlich Anspruch? Doch im Ģrunde nur auf eins, denn die andern neun fertigt der Erfinder. Es ist doch sein in der Maschine nieder gelegter Geist, der durch die Hand des Arbeiters die über schüssigen 9 Paar herstellt. Erst wenn dieser durch ge schickte Handhabung der Maschine 12 anstatt 10 paar schuhe anfertigt, hat er Anrecht auf einen Überschuß. 6ei diesem, und nicht nur bei diesem, durchaus gerechten relativen Verhältnis des Erwerbs zur Leistung, wird natürlich die absolute Einnahme des Erfinders eine größere fein, als die des Handarbeiters. Das ist aber doch nicht mehr als gerecht. Der Geist hat ebensogut ein Necht auf den vollen Arbeitsertrag wie die Hand, und wenn er 10 Gegenstände hervorzaubern kann, wo die Hand es nur zu einem bringt, so hat er ein Üecht auf den 10 fachen Ertrag. Dem Geiste den vollen Materiellen Erfolg seiner Betätigung nehmen, heißt, ihn in die Gebiete der abstrakten Spekulationen ver-