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        <title>Laienbrevier der National-Ökonomie</title>
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Das Geld als Hilfsmittel des Tausches 
vergegenwärtigen, daß alle internationalen Beziehungen, 
so großartig das Kreditsystem auch ausgebildet sein 
mag, und so häufig auch vorübergehend mit Bezugs 
rechten, Ñnteilscheinen, Ztaatspapieren operiert werden 
mag, schließlich einmal in waren liquidiert werden 
müssen. 
Der tatsächliche Warenaustausch steht stets am Ende 
aller Handelsbeziehungen- oder besser gesagt, wenn die 
Zahlungsbilanz zwischen zwei Völkern den Kredit über 
steigt, den das eine dem andern zu gewähren in der 
tage ist, dann müssen Warenlieferungen stattfinden, 
oder es müssen Rechte veräußert werden. 
Nun lauten fast alle Zahlungsversprechen im inter 
nationalen Verkehr auf Gold. Diejenigen Völker also, 
die bei Regelung ihrer Zahlungsbilanz auf dieses RIetall 
selbst als Exportware zurückgreifen können, werden ohne 
weiteren Verlust ihre Verbindlichkeiten erfüllen können. 
Diejenigen aber, die nicht dazu in der Lage sind, die, 
wie Indien und Mexiko, in Silber, wie Brasilien in Kaffee 
und Gummi ihre Zahlungsbilanz begleichen müssen, sind 
genötigt, sich den Bedingungen zu unterwerfen, zu 
denen das Gläubigerland ihre waren anzunehmen ge 
willt ist. Cs ist genau dasselbe Verhältnis wie zwi 
schen zwei Privatpersonen, von denen der eine des 
anderen Guthaben nicht in kuranter Münze zu be 
gleichen vermag. Zucht er den andern auf andere 
tDeife, also durch Ñbtretung gewisser waren oder Ge 
brauchsgegenstände, zu befriedigen, so geschieht es fast 
ausnahmslos mit Verlust für ihn, da der Gläubiger 
in der Lage ist, den preis zu bestimmen, zu dem er 
die ihm angebotenen Dinge nehmen will. 
Der Warenaustausch verliert dadurch seinen freien</div>
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