den Producenten vermehrt, in dem Masse nimmt die politische und sociale Vorherrschaft des Grosshandels und der Grossindustrie zu. Was bedeutet denn in der That die mehr oder weniger grosse Zahl der selbständigen Betriebe in den Local- oder in den Hilfsgewerben, in den neuen oder Specialindustrieen von dem Augenblick an, wo der Capitalismus über die wesentlichen Organe der Production und des Austausches verfügt ? Was vermögen die Parcellenbesitzer, die Kleinhändler, die kleinen Unternehmer des Kunst- und Luxushandwerks gegen die allmächtigen Verbindungen der grossen Unter nehmungen, die die Banken beherrschen, die Transporte bewältigen, die Bergwerke ausbeuten, über den grössten Teil der ländlichen Producte verfügen, alle Artikel des täglichen Bedarfes herstellen oder vertreiben und die Arbeitsteilung und Arbeitsvereinigung mehr und mehr aus bilden ? Selbst wenn die alten Formen noch bestehen bleiben, so werden doch die independenten Producenten zu interdependenten Producenten. Direct oder in direct arbeiten sie alle an einem gemeinsamen Werke; und gerade dieser nationalen und internationalen Zusam menarbeit ist die riesige Ausdehnung der Productivkräfte seit dem Beginn der capitalistischen Aera zuzuschreiben. Nur hat in einer derartigen erzwungenen, mechani schen und zumeist unbewussten Association die grosse Mehrheit der darin Beschäftigten gar kein Interesse daran, den Ertrag der gemeinsamen Arbeit zu vermehren. Die Leitung steht, manchmal kraft des Rechts der Er oberung, häufiger aber kraft des Geburtsrechtes, allein der besitzenden Classe zu. Die Zusammenarbeit der Kräfte bleibt vollkommen ungenügend. Der heisse Concurrenz- kampf stellt der LIerrschaft der Solidarität zwischen den